Berlin: Stadtreinigung BSR übernimmt 80 zusätzliche Spielplätze für mehr Sauberkeit
BSR reinigt ab Juni 80 weitere Berliner Spielplätze

Berliner Stadtreinigung übernimmt 80 zusätzliche Spielplätze

Kaffeebecher, Verpackungsmüll, Zigarettenkippen und gelegentlich sogar Spritzen – die regelmäßige Reinigung der Berliner Spielplätze stellt eine dringende Notwendigkeit dar, die jedoch mit erheblichem Aufwand verbunden ist. Ab dem 1. Juni 2026 wird die Berliner Stadtreinigung BSR mit der Säuberung von 80 weiteren Spielplätzen betraut, die von den Bezirken ausgewählt wurden. Dies gab BSR-Vorstandschefin Stephanie Otto bei einem Pressegespräch bekannt, an dem auch der SPD-Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl, Steffen Krach, teilnahm.

Familienfreundlichkeit als politisches Ziel

Steffen Krach, der Berlin mit seinen rund 600.000 Kindern zur familienfreundlichsten Metropole Europas entwickeln möchte, betonte die Bedeutung sauberer und sicherer Spielplätze. „Ich glaube tatsächlich, dass das Thema Müll und Verwahrlosung der Stadt eines der zentralen Aufregerthemen ist für viele Bürger“, erklärte der 46-Jährige. Insgesamt verfügt Berlin über 1.900 öffentliche Spielplätze, deren Zustand für viele Familien von großer Relevanz ist.

Ausweitung der Reinigungsaktivitäten

Bereits seit dem Jahr 2024 reinigt die BSR täglich 135 Spielplätze in der Hauptstadt. Durch zusätzliche Mittel im Landeshaushalt können nun ab Juni weitere 80 Spielplätze in das Reinigungsprogramm aufgenommen werden. Für diese Erweiterung wurden neue Mitarbeiter eingestellt und spezielle Fahrzeuge angeschafft. Krach strebt langfristig an, dass alle stark genutzten und belasteten Spielplätze einschließlich der umliegenden Grünflächen durch die BSR gereinigt werden.

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Entlastung der Bezirke und weitere Pläne

Durch die Übernahme der Reinigungspflichten für zusätzliche Spielplätze werden die Berliner Bezirke spürbar entlastet. Sie können sich dadurch besser um diejenigen Spielplätze kümmern, die in ihrer eigenen Zuständigkeit verbleiben. Darüber hinaus plant Krach, im Falle eines Wahlerfolges eine gründliche Inventur aller Spielplätze in Zusammenarbeit mit den Bezirken durchzuführen. Ziel ist es, nicht nur die Sauberkeit zu verbessern, sondern auch Spielplätze zu sanieren und neu zu bauen, um die Lebensqualität für Familien nachhaltig zu steigern.

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