Bitterfeld-Wolfen bereitet sich erneut auf den Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner vor. Die Stadt hat umfangreiche Maßnahmen angekündigt, um die gesundheitlichen Risiken für die Bewohner zu minimieren. Im Fokus steht der Schwerpunkt Wolfener Busch, wo ein Hubschrauber zum Einsatz kommen soll.
Geplante Maßnahmen
Wie die Stadt mitteilt, werden die Bekämpfungsarbeiten in den kommenden Wochen intensiviert. Der Eichenprozessionsspinner, dessen Raupen mit giftigen Brennhaaren Hautreizungen und Atemprobleme auslösen können, tritt in diesem Jahr besonders stark auf. Die Stadt setzt auf eine Kombination aus mechanischen und biologischen Verfahren.
Hubschraubereinsatz im Wolfener Busch
Ein zentraler Bestandteil der Aktion ist der Einsatz eines Hubschraubers, der großflächig biologische Spritzmittel über den befallenen Eichenbeständen verteilen wird. Dies ermöglicht eine effiziente Bekämpfung auch in schwer zugänglichen Bereichen. Die Stadt bittet Anwohner, während der Flüge Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Bürgerinformation und Vorsichtsmaßnahmen
Die Stadtverwaltung ruft die Bevölkerung zur Vorsicht auf. Betroffene Gebiete sollten gemieden werden, insbesondere bei Wind, der die Brennhaare verbreiten kann. Zudem werden Hinweisschilder aufgestellt und regelmäßige Updates auf der städtischen Website veröffentlicht.
Die Maßnahmen sind Teil eines langfristigen Konzepts zur Eindämmung des Schädlings. In den Vorjahren konnten durch frühzeitiges Eingreifen größere Ausbrüche verhindert werden. Die Stadt hofft, auch in diesem Jahr die Population deutlich zu reduzieren.



