Waldbrand bei Jüterbog: Stiftung setzt auf Regen zur Eindämmung
Waldbrand bei Jüterbog: Stiftung hofft auf Regen

Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg setzt bei der Bekämpfung des Waldbrandes bei Jüterbog auf natürliche Hilfe. „Wir hoffen, dass es in den kommenden Tagen ausreichend Niederschlag gibt“, erklärte die geschäftsführende Vorständin Antje Wurz gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Die Feuerwehr sei auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz, der heute ein Naturschutzgebiet ist und der Stiftung gehört, nur eingeschränkt einsatzfähig. Wegen der hohen Belastung mit Munitionsresten seien Löscharbeiten vor Ort zu gefährlich. Für Dienstag ist in der Region Jüterbog Regen vorhergesagt, der die Lage entschärfen könnte.

Ausmaß des Brandes

Der erste große Waldbrand des Jahres in Brandenburg war am Freitag ausgebrochen und hatte sich rasch ausgeweitet. Laut Angaben der Stadt Jüterbog vom Sonntagmittag war zu diesem Zeitpunkt eine Fläche von rund 113 Hektar betroffen – das entspricht etwa 160 Fußballfeldern. Für Montagmorgen lagen zunächst keine aktuellen Informationen der Feuerwehr oder anderer beteiligter Stellen vor. Die Bewohner der umliegenden Ortschaften sind nach bisherigem Stand nicht gefährdet.

Hintergrund und Risiken

Das betroffene Gebiet diente früher als Truppenübungsplatz und ist stark mit Munition belastet. Dies macht ein direktes Eingreifen der Feuerwehr äußerst riskant. Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg, die das Areal verwaltet, setzt daher auf Wetterumschwünge. Sollte der Regen ausbleiben, könnten weitere Maßnahmen notwendig werden, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Die Behörden beobachten die Situation genau.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration
Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram