Hettstedt setzt bis 2030 voll auf erneuerbare Wärme
Hettstedt: Bis 2030 raus aus Gas und Öl

Energiewende vor Ort: Hettstedt steigt aus Gas und Öl aus

Mit einem klaren Fahrplan koppeln die Stadtwerke Hettstedt ihre Fernwärme von fossilen Energieträgern ab. Bis 2030 soll die Wärmeversorgung vollständig auf erneuerbare Quellen umgestellt sein. Statt auf Gas und Öl setzt das Unternehmen künftig auf regionale Umweltwärme als stabile und klimafreundliche Energiequelle.

Geothermie-Testbohrung als erster Schritt

Bereits im Jahr 2023 gab es eine Testbohrung für Geothermie auf dem Platz an der Saigerhütte. Diese erste Erkundung soll die Machbarkeit unterstreichen und den Weg für die großflächige Nutzung von Erdwärme ebnen. Die Stadtwerke Hettstedt sehen in der Geothermie eine verlässliche Basis für die zukünftige Wärmeversorgung.

Klimaneutrale Wärme für die Region

Der Umstieg auf erneuerbare Wärme ist ein zentraler Baustein der lokalen Energiewende. Hettstedt möchte damit nicht nur CO2-Emissionen reduzieren, sondern auch langfristig stabile Preise für die Verbraucher sichern. Die Nutzung regionaler Umweltwärme macht die Stadt unabhängiger von fossilen Energieimporten und stärkt die lokale Wertschöpfung.

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Fahrplan bis 2030

Bis zum Jahr 2030 sollen sämtliche Fernwärmeanlagen der Stadtwerke Hettstedt auf erneuerbare Energieträger umgestellt sein. Neben der Geothermie werden auch andere Formen der Umweltwärme wie Solarthermie oder Biomasse in Betracht gezogen. Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren, um die ambitionierten Ziele termingerecht zu erreichen.

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