Kritzkow wird zur Dauerbaustelle: Eurawasser erneuert Leitungen
Kritzkow: Eurawasser startet Millionenprojekt Wasserleitungen

Millionenprojekt in Kritzkow: Wasser- und Abwasserleitungen werden komplett erneuert

In der Gemeinde Kritzkow beginnt Anfang Mai eine umfangreiche Baumaßnahme, die den Ort für mehr als zwei Jahre zur Dauerbaustelle machen wird. Das Unternehmen Eurawasser Nord erneuert im Auftrag des Wasserversorgungs- und Abwasserzweckverbandes Güstrow-Bützow-Sternberg die kompletten Trinkwasserleitungen sowie die Schmutz- und Niederschlagswasserkanäle. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 4,65 Millionen Euro. Die Arbeiten werden in mehreren Abschnitten durchgeführt und sollen bis Mitte 2028 abgeschlossen sein.

Baubeginn im Zehlendorfer Weg

Die Baustelle wird in der Woche ab dem 4. Mai eingerichtet. Zunächst konzentrieren sich die Arbeiten auf den Zehlendorfer Weg zwischen den Hausnummern 24 und 6. Dort werden die alten Leitungen schrittweise durch neue ersetzt. Der bestehende Schmutzwasserkanal wird außer Betrieb genommen und durch einen modernen Neubau ersetzt. Auch sämtliche Hausanschlüsse werden erneuert. Nach Abschluss dieses ersten Bauabschnitts folgen weitere Bereiche im Ort. Für das Jahr 2027 und 2028 sind Arbeiten an der B 103 „An der Chaussee“, der Dörpstrat sowie der Gewerbestraße geplant.

Neue Wasserbehandlungsanlage für sauberes Niederschlagswasser

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist der Bau einer neuen Wasserbehandlungsanlage. Diese filtert Schmutzpartikel wie Laub, Zigarettenkippen oder Straßenabfall aus dem Niederschlagswasser, bevor es in die Gewässer gelangt. Dadurch wird die Umwelt geschont und die Wasserqualität nachhaltig verbessert. Die neuen Niederschlagswasserkanäle sorgen zudem für eine sichere Ableitung von Regenwasser und beugen Überschwemmungen vor.

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Trinkwasserversorgung wird auf neuesten Stand gebracht

Die Modernisierung umfasst auch die Trinkwasserversorgung. Neue Leitungen und Anschlüsse gewährleisten eine langfristig sichere Versorgung der Bürger. „Ziel der Baumaßnahme ist es, die Ortsnetze auf den Stand der Technik zu bringen und die Versorgungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu verbessern“, erklärt Karina Schmidt, Presseverantwortliche bei Eurawasser. Die Bauarbeiten erfolgen abschnittsweise, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.

Verkehrseinschränkungen und Umleitungen

Während der gesamten Bauzeit sind immer wieder Vollsperrungen einzelner Straßenabschnitte erforderlich. Umleitungen werden jeweils ausgeschildert. Anwohner und Gewerbetreibende werden gesondert über die Sperrungen und Umleitungen informiert. Die Bauarbeiten beginnen im Mai 2026 und werden voraussichtlich bis Mitte 2028 andauern. Die Gesamtkosten von 4,65 Millionen Euro tragen die beteiligten Versorgungs- und Straßenbauunternehmen.

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