Japan führt neue Hitzekategorie »Kokusho-bi« für Temperaturen ab 40 Grad ein
Japan: Neue Hitzekategorie »Kokusho-bi« ab 40 Grad

Japan führt neue Hitzekategorie »Kokusho-bi« für Temperaturen ab 40 Grad ein

Das japanische Wetteramt hat eine neue Wetterkategorie eingeführt, um vor extrem hohen Temperaturen zu warnen. »Kokusho-bi«, was mit »unerträglich heiß« übersetzt werden kann, wird künftig für Tage mit Temperaturen von 40 Grad Celsius und mehr verwendet. Diese Maßnahme soll die Bevölkerung deutlicher und effektiver zur Wachsamkeit aufrufen, da solche Hitzetage immer häufiger auftreten.

Öffentliche Befragung entscheidet über den Namen

Der Name der neuen Kategorie ist das Ergebnis einer umfangreichen öffentlichen Befragung, an der 478.000 Menschen teilnahmen. »Unerträglich heiß« setzte sich dabei klar gegen Alternativen wie »Tag zum Zuhausebleiben« oder »Saunatag« durch. Diese demokratische Entscheidung unterstreicht die Dringlichkeit, mit der die japanische Bevölkerung die zunehmende Hitze wahrnimmt.

Anpassung an den Klimawandel nach Rekordsommer 2025

Die Einführung der neuen Kategorie erfolgt vor dem Hintergrund des heißesten Sommers seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2025. Japan musste in dieser Zeit extreme Hitzewellen bewältigen, die die Notwendigkeit einer präziseren Warnsystematik deutlich machten. Bisher gab es folgende Kategorien:

  • Sommertag: ab 25 Grad Celsius
  • Mittsommertag: ab 30 Grad Celsius
  • Tag extremer Hitze: ab 35 Grad Celsius
Mit »Kokusho-bi« wird nun eine zusätzliche Stufe für Temperaturen ab 40 Grad Celsius etabliert, um den neuen klimatischen Realitäten gerecht zu werden.

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Klimaprognosen und globale Auswirkungen

Die Einführung dieser Hitzekategorie spiegelt die wachsenden Herausforderungen durch den Klimawandel wider. Prognosen deuten darauf hin, dass extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen in Zukunft häufiger und intensiver auftreten könnten. Dies betrifft nicht nur Japan, sondern hat auch globale Dimensionen, wie etwa die Vorhersage von El-Niño-Phänomenen, die weltweit spürbare Folgen haben können. Die Maßnahme des japanischen Wetteramts ist somit ein wichtiger Schritt zur Anpassung an diese sich verändernden Bedingungen und zur Sicherung der öffentlichen Gesundheit.

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