Wal-Kadaver vor Dänemark: Ist Timmy nun doch tot?
Wal-Kadaver vor Dänemark: Ist Timmy tot?

Wal-Kadaver vor Dänemark: Ist Timmy nun doch tot?

Ein toter Pottwal, der vor der dänischen Insel Anholt entdeckt wurde, gibt Anlass zu Spekulationen, dass es sich um den berühmten Wal Timmy handeln könnte. Der Kadaver wurde am Dienstag von Fischern gesichtet und von den Behörden geborgen. Timmy, ein Pottwal, der in den letzten Jahren immer wieder in der Nordsee gesichtet wurde, war zuletzt im März vor der schleswig-holsteinischen Küste gesehen worden. Seitdem galt er als vermisst.

Details zur Entdeckung

Der Kadaver trieb etwa zehn Kilometer nordwestlich von Anholt im Kattegat. Die dänische Umweltbehörde hat die Untersuchung eingeleitet. Erste DNA-Proben wurden genommen, um die Identität des Tieres zu klären. Sollte es sich um Timmy handeln, wäre dies ein großer Verlust für die Meeresbiologie, da Timmy als einer der am besten dokumentierten Pottwale Europas galt.

Hintergrund zu Timmy

Timmy wurde erstmals 2019 vor der Küste Norwegens gesichtet und zog durch seine auffällige Schwanzflosse die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern auf sich. In den folgenden Jahren wurde er mehrfach in der Nordsee und der Ostsee gesichtet, was ihn zu einer Art Symbolfigur für die Rückkehr der Pottwale in diese Gewässer machte. Sein Verschwinden im März hatte bereits Besorgnis ausgelöst.

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Reaktionen und Ausblick

Meeresbiologen zeigen sich betroffen. „Falls es Timmy ist, verlieren wir ein wichtiges Forschungsobjekt“, sagte Dr. Anna Müller vom Institut für Meeresforschung in Kiel. Die endgültige Identifizierung wird in den nächsten Tagen erwartet. Unabhängig davon wirft der Fund Fragen zur Gefährdung von Pottwalen in der Region auf. Schiffsverkehr und Fischernetze gelten als Hauptbedrohungen.

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