Bleibt Edin Dzeko (40) auf Schalke, wechselt er den Verein oder beendet der Star-Stürmer sogar seine Karriere? Spricht man mit dem Bosnier, bekommt man das Gefühl, er könne sich noch ein weiteres Jahr mit Königsblau sehr gut vorstellen: „Ich fühle mich bereit für die Bundesliga!“
Und dann – welche Rolle würde für Dzeko rausspringen? Der Angreifer lächelnd: „Ich war eigentlich nie ein Joker …“
Stammplatz-Diskussion um Dzeko! Setzt sich der Star-Stürmer wirklich freiwillig auf die Bank?
BILD fragte Miron Muslic (43): Ist es wirklich denkbar, dass Dzeko mit 40, in der Rückrunde dann mit 41 Jahren, Stammspieler unter Ihnen in der Bundesliga sein wird?
Der Trainer: „Auf Schalke ist sehr, sehr viel vorstellbar – auch mit Edin Dzeko! Es spricht ja auch für ihn, dass er sich das, wenn auch mit einem Augenzwinkern, zutraut und diese Ambition und diesen Hunger hat. Genau so haben wir ihn die letzten fünf Monate kennengelernt. Deshalb lieben und schätzen wir ihn alle. Auf und neben dem Platz. Edin als Joker? Das hat er in seiner Karriere noch nie erlebt! Aber darüber muss ich mir jetzt noch keine Gedanken machen …“
Denn vorher muss Dzeko Schalke erst einmal signalisieren, dass er bleiben will. Dafür haben die Bosse ihm fast unendlich Zeit gegeben: Der Bosnier braucht sich erst nach der WM und seinem Urlaub zu entscheiden. Das könnte Mitte Juli sein.
Doch genau DAS bringt auch ein großes Problem mit sich: Schalke kann potenziellen neuen Sturm-Verpflichtungen nicht seriös beantworten, ob Dzeko überhaupt noch als Konkurrenz im Verein sein wird. Und wenn ja – ob sich die Neuzugänge mit ihm um einen Stammplatz streiten müssen, oder ob sich Dzeko mit der Jokerrolle zufriedengibt. Muslic moderiert dieses Dilemma gewohnt souverän ab: „Das macht es überhaupt nicht schwierig. Wir sind absolut tiefenentspannt, weil wir auf mehrere Szenarien vorbereitet sind.“
Doch auch dem Schalke-Coach ist klar: Je eher sich Dzeko entscheidet, desto einfacher werden Verhandlungen mit anderen Stürmern!
Um auch in der Abteilung Attacke Qualität zu holen, hat Sport-Boss Frank Baumann (50) nun wieder etwas mehr Geld zur Verfügung: Schalkes Ex-Spieler Rodrigo Zalazar (26) wechselt für 30 Mio. Euro von Braga zu Sporting Lissabon – Königsblau hatte sich bei seinem Transfer 2023 von Schalke zu Braga eine Weiterverkaufsbeteiligung gesichert. Der traditionell klamme Pott-Klub kassiert deshalb jetzt rund 2,5 Mio. Euro!
Übrigens – zumindest EINE Dzeko-Entscheidung ist schon gefallen: Sonntag beim Saisonfinale gegen Braunschweig (15:30 Uhr/Sky) sitzt der Stürmer zunächst nur auf der Bank – als Edel-Joker!



