Große Freude bei den Ehrenamtlichen des Repaircafés Ludwigslust: Für die Renovierung der neuen Räumlichkeiten in der Lindenstraße hat der Verein Fördermittel aus dem Bürgerfonds MV erhalten. Dr. Christian Frenzel, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Bau, überreichte den Zuwendungsbescheid und machte sich vor Ort ein Bild von der Arbeit des Vereins.
Mehr Platz zum Reparieren
Im Juli vergangenen Jahres ist das Repaircafé in die neuen Räumlichkeiten in die Lindenstraße 18 gezogen. „Mittlerweile haben wir wohl über 1000 Stunden Arbeit hier reingesteckt“, erklärt Volker König vom Vorstand des Vereins. Auf 73 Quadratmetern haben die Ehrenamtlichen jetzt genug Platz zum Reparieren und vor allem Lagermöglichkeiten. „Wenn man mit einem Gerät nicht direkt fertig wird, kann man es ins Regal stellen und später weitermachen. Und der Arbeitsplatz bleibt frei“, erklärt König. Außerdem gibt es jetzt einen Lagerraum für Ersatzteile, eine Küchenzeile und sogar einen kleinen Hof. „Wir sind wirklich sehr froh, hier zu sein. Es ist eine deutliche Verbesserung zu unserem vorherigen Standort.“
Staatssekretär vom Café überzeugt
Davon wollte sich auch Dr. Christian Frenzel überzeugen, der den Förderbescheid selbst ins Repaircafé brachte. 4964,99 Euro aus dem Bürgerfonds stehen für die Renovierung zur Verfügung. „Er hat sich viel Zeit genommen für uns und sich alles angeschaut. Und wir haben ihm ein Fotobuch mit Bildern vom Umzug und den Renovierungsarbeiten überreicht“, so Volker König. Außerdem verewigte sich der Staatssekretär im Gästebuch des Vereins: „Was für eine sinnvolle Idee, mit der gleich viele Ziele verfolgt werden. Mich haben Sie überzeugt.“
Weitere Mitstreiter gesucht
Jeden 1. und 3. Sonnabend im Monat öffnet das Repaircafé in Ludwigslust. In der Zeit von 10 bis 14 Uhr können Kunden gemeinsam mit den Ehrenamtlichen ihre defekten Geräte wie Mixer, Staubsauger oder Akku-Bohrer reparieren oder diese für eine spätere Reparatur abgeben. „Reparieren statt wegschmeißen lautet unser Motto. Und das Angebot wird sehr gut angenommen, wir kommen eigentlich kaum hinterher“, so Volker König. Und die Nachfrage wird immer größer. Das Einzugsgebiet des Repaircafés erstreckt sich mittlerweile von Schwerin bis Perleberg. Daher würden sich die Mitglieder über weitere Mitstreiter freuen. „Unterstützung können wir in allen Bereichen brauchen, nicht nur beim Reparieren.“ Das nächste Repaircafé findet am Sonnabend, 2. Mai, statt.



