Saatgutfestival in Halle lockt mit Tausch und Wissen zur Artenvielfalt
Großer Andrang beim Saatgutfestival in Halle

Großer Andrang beim Saatgutfestival in Halle

Am Peißnitzhaus in Halle drehte sich am Samstag alles um Samen und Pflanzen. Das Saatgutfestival lockte zahlreiche Besucher an, die sich über die Bedeutung von selbst geerntetem Saatgut für die Umwelt und die Artenvielfalt informieren wollten.

Vielfalt durch Tausch und Verschenken

Ob weißer Mohn, Hokkaido-Kürbis oder Käferbohnen: Wer für die kommende Gartensaison Samen benötigte, war beim Festival genau richtig. Zu kaufen gab es die Samen jedoch nicht, stattdessen standen Tauschen, Verschenken und Informieren im Mittelpunkt. Der Andrang war so groß, dass man nicht immer bis zu den Beratungstischen vordringen konnte.

„Der Zulauf wird jedes Jahr größer“, freut sich Mitorganisatorin Rebecca Plassa von der Heinrich-Böll-Stiftung. Sie hat das Festival gemeinsam mit der Umweltbildungsstation des Peißnitzhauses bereits zum dritten Mal organisiert. Viele Ehrenamtliche wie Karoline Kreutzner halfen und berieten die Besucher.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Umweltvorteile von selbst geerntetem Saatgut

Das Festival betonte die ökologischen Vorteile von selbst geerntetem Saatgut. Es trägt zur Erhaltung der Artenvielfalt bei, ist oft besser an lokale Bedingungen angepasst und fördert nachhaltige Gartenpraktiken. Die Veranstaltung diente nicht nur dem Austausch von Samen, sondern auch der Umweltbildung und dem Bewusstsein für biologische Vielfalt.

Die positive Resonanz zeigt das wachsende Interesse an umweltfreundlichen Alternativen in der Gartenarbeit. Solche Initiativen stärken die Gemeinschaft und fördern den Schutz natürlicher Ressourcen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration