Rettungsaktion für Libbesdorfer Storchennest: Adebar schläft nun im frisch gemachten „Bett“
Das beliebte Storchennest auf dem Kirchturmdach in Libbesdorf musste in dieser Woche dringend erneuert werden, da es sich als locker und instabil erwiesen hatte. Die Aktion fand unter großer Anteilnahme der Dorfbewohner statt und wurde streng vom Storch selbst beobachtet, der erst seit drei Tagen wieder vor Ort gesichtet worden war.
Frühmorgendliche Arbeiten unter Beobachtung
Morgens um neun Uhr in Libbesdorf – die Sonne schien bereits, doch Meister Adebar schlief noch tief und fest in seinem Nest. Ortsbürgermeisterin Barbara Hollmann vermutete, dass der Storch entweder ein Langschläfer ist oder sich von seiner langen Reise erholen musste. Die Rettungsaktion wurde von Storchenexperte Ingolf Todte und Hartmut Spott von der Fachgruppe Ornithologie Aken durchgeführt, die das neue Nest fachgerecht bestückten.
Fachliche Begleitung und lokale Unterstützung
Kathleen Kuhring von der Unteren Naturschutzbehörde begutachtete das Projekt persönlich vor Ort und sicherte so die Einhaltung der naturschutzrechtlichen Vorgaben. Die Arbeiten verliefen reibungslos, und das neue Nest bietet nun eine stabile und sichere Unterkunft für den Storch. Die Dorfgemeinschaft zeigte sich erleichtert, dass der beliebte Horst erhalten bleiben kann.
Die Bedeutung des Storchennests für Libbesdorf geht über den reinen Naturschutz hinaus: Es ist ein Symbol für die Verbundenheit der Gemeinde mit der heimischen Tierwelt und ein beliebter Anziehungspunkt für Besucher. Die erfolgreiche Rettungsaktion unterstreicht das Engagement lokaler Akteure und Experten für den Erhalt natürlicher Lebensräume.



