Naturschutz im Burgenlandkreis: Ziegen und Schafe als Landschaftspfleger im Geo-Naturpark
Ziegen und Schafe als Landschaftspfleger im Burgenlandkreis

Naturschutz im Burgenlandkreis: Ziegen und Schafe als Landschaftspfleger im Geo-Naturpark

Im Burgenlandkreis setzt der Geo-Naturpark Saale-Unstrut-Triasland auf ungewöhnliche Mitarbeiter für den Naturschutz: eine eigene Herde mit mehr als 50 Ziegen und Schafen. Diese Tiere sind Teil eines ambitionierten Mammutprojekts zur Beweidung, das die Landschaftspflege revolutionieren soll. Gleichzeitig verfolgt der Naturpark große Pläne für den Komplex der Zeddenbacher Mühle in der Nähe von Freyburg, wo die tierischen Helfer bereits für Aufsehen sorgen.

Zuckersüße Verstärkung für die Herde

Anfang Februar sind zehn junge Lämmer zur Welt gekommen, die die naturparkeigene Herde verstärken. Namen wie Krümel, Flocke, Batman, Roland und Charlie Brown spiegeln die individuelle Persönlichkeit jedes Tieres wider. Geo-Naturpark-Mitarbeiterin Romy Tausendschön kümmert sich liebevoll um die Jungtiere, die im einstigen Pferdestall an der Zeddenbacher Mühle untergebracht sind. Dort sorgen sie nicht nur für lebhaftes Gemecker, sondern auch für begeisterte Reaktionen bei Besuchern.

Beweidungsprojekt als Kernstück des Naturschutzes

Das Mammutprojekt zur Beweidung zielt darauf ab, durch den gezielten Einsatz von Ziegen und Schafen die Biodiversität zu fördern und wertvolle Lebensräume zu erhalten. Die Tiere dienen als natürliche Landschaftspfleger, die durch ihr Fressverhalten die Vegetation kontrollieren und so zur Pflege von Offenlandflächen beitragen. Dieser Ansatz verbindet traditionelle Methoden mit modernen Naturschutzzielen und schafft eine nachhaltige Symbiose zwischen Tierhaltung und Umweltschutz.

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Zeddenbacher Mühle als Zentrum der Aktivitäten

Der Komplex der Zeddenbacher Mühle bei Freyburg spielt eine zentrale Rolle in den Plänen des Geo-Naturparks. Hier werden nicht nur die Tiere untergebracht und gepflegt, sondern auch Bildungs- und Informationsangebote für die Öffentlichkeit entwickelt. Die Mühle soll zu einem lebendigen Ort des Naturschutzes werden, an dem Besucher die Arbeit mit den Ziegen und Schafen hautnah erleben können. Dies stärkt die regionale Identität und fördert das Bewusstsein für ökologische Themen.

Insgesamt zeigt das Engagement des Geo-Naturparks Saale-Unstrut-Triasland, wie innovative Konzepte im Naturschutz erfolgreich umgesetzt werden können. Durch die Kombination von tiergestützter Landschaftspflege und öffentlicher Beteiligung entsteht ein Modell, das Vorbildcharakter für andere Regionen haben könnte. Die zuckersüßen Lämmer sind dabei nicht nur niedliche Sympathieträger, sondern aktive Partner in einem wichtigen ökologischen Projekt.

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