In den vergangenen Tagen und Wochen sind die Störche aus ihren Überwinterungsquartieren im Süden nach Mecklenburg-Vorpommern zurückgekehrt. Der Neubrandenburger Naturfreund Wolfgang Dee konnte beobachten, dass auch das Nest in Kreckow, zwischen Woldegk und Strasburg gelegen, wieder von einem Paar bezogen wurde. Drei Jahre lang war das Nest verwaist, nun herrscht wieder reges Treiben in sieben Metern Höhe.
Teamarbeit am Nest
Die Tiere haben sich sogleich emsig ans Ausbessern ihres Sommerdomizils gemacht. Zuvor sei das Kreckower Storchennest drei Jahre unbesetzt geblieben, berichtet Wolfgang Dee. Daher sei es eine tolle Nachricht, dass jetzt endlich wieder ein Pärchen eingezogen sei. „Beide Störche vollbringen derzeit echte Teamarbeit bei der notwendigen Nestreparatur in gut sieben Metern Höhe“, sagt Wolfgang Dee. Die Vögel sammeln fleißig Äste und Zweige, um das Nest zu verstärken und für die kommende Brutsaison vorzubereiten.
Hoffnung für den Storchenbestand
Die Rückkehr der Störche nach Kreckow wird von Naturschützern als positives Zeichen gewertet. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es zahlreiche Storchennester, die jedes Jahr von den Zugvögeln aufgesucht werden. Dass ein Nest nach langer Pause wieder besetzt wird, zeigt, dass die Bedingungen für die Tiere offenbar günstig sind. Wolfgang Dee hofft, dass das Paar erfolgreich brüten und Nachwuchs großziehen wird. Die Beobachtung der Störche ist für ihn eine besondere Freude, und er wird die Entwicklung in den kommenden Wochen genau verfolgen.



