40 Jahre nach der Katastrophe: BILD-Reporter in Tschernobyls Todeszone
Am 26. April 2026 jährt sich der Super-GAU von Tschernobyl zum 40. Mal. Aus diesem Anlass reiste BILD-Reporter Hannes Ravic in die verlassene Todeszone des Reaktor-Horrors zurück. Seine Eindrücke und die Spuren der Vergangenheit sind erschütternd.
Die Reise in die Sperrzone
Ravic betrat die 30-Kilometer-Sperrzone, die nach der Explosion des Reaktorblocks 4 im Jahr 1986 errichtet wurde. Die Gegend ist bis heute radioaktiv belastet und weitgehend unbewohnt. Nur vereinzelt sind Menschen zurückgekehrt, die ihr Zuhause nicht aufgeben wollten.
Die verstrahlte Landschaft
Die Natur hat sich die verlassenen Städte und Dörfer zurückerobert. Bäume wachsen durch Häuser, Straßen sind überwuchert. Doch die Radioaktivität ist noch immer messbar. Ravic dokumentierte die stillen Zeugen der Katastrophe: verlassene Kindergärten, Krankenhäuser und Wohnblocks.
Die neue Schutzhülle
Der zerstörte Reaktor wird seit 2016 von einer neuen Schutzhülle, dem New Safe Confinement, umschlossen. Diese soll verhindern, dass weiteres radioaktives Material austritt. Dennoch bleibt die Region auf unbestimmte Zeit unbewohnbar.
Mahnung für die Zukunft
Die Reise des Reporters ist eine Mahnung an die Gefahren der Kernenergie. 40 Jahre nach dem Super-GAU sind die Folgen noch immer präsent. Die Todeszone von Tschernobyl ist ein Symbol für die zerstörerische Kraft menschlichen Versagens.



