Die Landesforstanstalt Thüringenforst plant in diesem Jahr, auf ihren eigenen Flächen rund 1,5 Millionen neue Bäume zu pflanzen. Dies gab das Unternehmen bekannt. Die Pflanzaktion zielt darauf ab, Flächen wieder zu bewaldeten, die durch den Klimawandel und den Befall des Borkenkäfers geschädigt wurden.
Artenvielfalt und Trockenresistenz
Es sollen vor allem Baumarten gepflanzt werden, die Trockenheit gut vertragen. Dazu zählen Stiel- und Traubeneichen, Lärchen, Weißtannen und Douglasien. Auch seltene Baumarten wie Elsbeere, Speierling und Flatterulme sollen in den Boden gebracht werden. Diese Artenvielfalt soll die Widerstandsfähigkeit der Wälder erhöhen.
Schwerpunktregionen und Vorjahresvergleich
Die Aufforstung konzentriert sich auf Flächen in den Forstämtern Neuhaus, Gehren, Frauenwald, Sonneberg und Bad Salzungen. Im vergangenen Jahr wurden bereits 1,6 Millionen Setzlinge gepflanzt. Thüringenforst bewirtschaftet insgesamt 200.000 Hektar Landeswald.
Die Maßnahmen sind Teil einer langfristigen Strategie, um die Wälder Thüringens an die veränderten Klimabedingungen anzupassen und die ökologische Stabilität zu sichern. Durch die gezielte Auswahl trockenresistenter Arten soll die Anfälligkeit für Schädlinge und Trockenstress reduziert werden.



