Feuerwehreinsatz in Neustrelitz: Zweiter Waldbrand an einem Tag fordert Kräfte
Die Feuerwehren in der Region Neustrelitz hatten am 24. März 2026 einen außergewöhnlich fordernden Tag. Nur kurze Zeit nach einem ersten Einsatz bei einem Waldbrand in Groß Trebbow wurden die Kameraden der Feuerwehren Altstrelitz, Neustrelitz und Fürstensee erneut alarmiert. Diesmal ging es in Richtung Tiergarten und Schlossberg, wo ein weiteres Feuer ausgebrochen war.
Steiler Hang erschwert Löscharbeiten erheblich
Am Einsatzort brannte eine Fläche von etwa 100 Quadratmetern Waldboden. Die besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte war der steile Waldhang, den sie zunächst erklimmen mussten, um ihre Schläuche verlegen zu können. Erst nach diesem anstrengenden Aufstieg konnten sie mit den eigentlichen Löscharbeiten beginnen und das Feuer bekämpfen.
Die Feuerwehrtruppe teilte sich geschickt auf: Ein Teil der Mannschaft fuhr den Brandherd über den Schlossberg an, während der Rest über die Zufahrt zu den Gärten Hundehof hinter dem Tiergarten anrückte. Diese koordinierte Vorgehensweise ermöglichte es, den Waldbrand effektiv einzudämmen und schließlich zu löschen.
Polizei ermittelt zur Brandursache
Nachdem die Flammen unter Kontrolle gebracht wurden, beginnt nun die Arbeit der Ermittlungsbehörden. Die Polizei muss klären, ob es sich bei dem Feuer um Brandstiftung handelt oder ob fahrlässiges Verhalten – wie das Wegwerfen einer brennenden Zigarette – die Ursache war. Solche Ermittlungen sind besonders wichtig, um mögliche Wiederholungstaten zu verhindern und die Bevölkerung zu schützen.
Die beiden Waldbrände an einem Tag zeigen, wie wichtig gut ausgerüstete und trainierte Feuerwehren in Waldgebieten sind. Die Kameraden bewiesen bei beiden Einsätzen hohe Professionalität und Einsatzbereitschaft, trotz der physischen Herausforderungen durch das steile Gelände.



