In Frose wird seit Wochen gerätselt: Was genau könnte sich hinter dem Bauwerk verbergen, das direkt am Sportplatz des Seeland-Ortes entstanden ist? Eine Zisterne? Ein Pumpwerk? Etwa ein Bunker? Von außen sieht es ungewöhnlich aus: Aus einem kleinen Hügel ragen zwei Rohre, die Pilzen ähneln. Dazu eine Schachtklappe, vor der ein einzelner Schalterschrank steht.
Das Geheimnis wird gelüftet
Jetzt hat der Zweckverband Ostharz das Rätsel gelöst. Falk Ohms, der zuständige Mitarbeiter, öffnet den Schachtdeckel des neuen Bauwerks und erklärt, was sich dahinter verbirgt. Es handelt sich um eine wichtige Anlage für die Wasserversorgung des Dorfes. Die beiden pilzförmigen Rohre sind Belüftungselemente, die dafür sorgen, dass das Wasser in der unterirdischen Zisterne stets frisch bleibt.
Warum die Anlage für Frose so wichtig ist
Die neue Anlage ist ein zentraler Bestandteil der Trinkwasserversorgung in Frose. Sie dient als Zwischenspeicher und Druckausgleich für das örtliche Leitungsnetz. Dadurch wird sichergestellt, dass die Haushalte auch bei Spitzenverbrauch ausreichend mit Wasser versorgt werden. Der Zweckverband Ostharz investierte in dieses moderne Bauwerk, um die Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten.
Die ungewöhnliche Optik hatte zuvor für viele Spekulationen gesorgt. Einige Anwohner vermuteten einen Bunker aus dem Kalten Krieg, andere tippten auf eine Kläranlage. Doch die Wahrheit ist viel alltäglicher, aber dennoch von großer Bedeutung für die Infrastruktur des Dorfes. Mit der Aufklärung des Geheimnisses können die Froser nun beruhigt sein: Die Anlage ist kein Grund zur Sorge, sondern ein Gewinn für die Gemeinde.



