Firmensterben in Deutschland: Diese Jobs sind besonders gefährdet
Firmensterben: Diese Jobs sind besonders gefährdet

Firmensterben in Deutschland erreicht neuen Höchststand

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland verschärft sich zunehmend. Immer mehr Unternehmen müssen Insolvenz anmelden. Aktuellen Daten zufolge liegt die Zahl der Firmenpleiten auf einem Niveau, das seit 14 Jahren nicht mehr erreicht wurde. Dieses Firmensterben betrifft nicht nur die Unternehmen selbst, sondern hat auch gravierende Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.

Welche Branchen sind besonders betroffen?

Besonders stark von den Insolvenzen betroffen sind der Einzelhandel, die Gastronomie und die Bauwirtschaft. Aber auch in der Automobilzulieferindustrie und im Maschinenbau steigt die Zahl der Pleiten. Diese Branchen kämpfen mit hohen Energiekosten, Lieferkettenproblemen und einer schwachen Nachfrage.

Diese Jobs sind besonders gefährdet

Durch das Firmensterben sind vor allem Arbeitsplätze in folgenden Bereichen bedroht:

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  • Verkaufspersonal im Einzelhandel: Viele Geschäfte schließen, was zu Entlassungen führt.
  • Fachkräfte in der Gastronomie: Restaurants und Cafés kämpfen ums Überleben.
  • Bauarbeiter und Handwerker: Auftragsrückgänge gefährden Arbeitsplätze auf dem Bau.
  • Produktionsmitarbeiter in der Industrie: Besonders in der Automobil- und Maschinenbaubranche.
  • Logistik- und Lagerpersonal: Durch Insolvenzen von Handelsunternehmen sinkt der Bedarf.

Experten warnen vor weiterer Zunahme

Wirtschaftsexperten rechnen damit, dass die Zahl der Insolvenzen in den kommenden Monaten weiter steigen könnte. Ursachen sind unter anderem die anhaltende Inflation, gestiegene Zinsen und die schwache Konjunktur. Auch die Unsicherheit durch geopolitische Krisen belastet die Unternehmen.

Für Arbeitnehmer in den genannten Branchen wird empfohlen, sich frühzeitig nach Alternativen umzusehen und gegebenenfalls Weiterbildungsmöglichkeiten zu nutzen. Die Bundesregierung hat angekündigt, mit gezielten Hilfsprogrammen gegen das Firmensterben vorzugehen, doch die Wirkung bleibt abzuwarten.

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