Marten Winkler (23) strebt den nächsten Karriereschritt an und möchte Hertha BSC in Richtung Bundesliga verlassen. Vor dem Saisonfinale am Sonntag (15.30 Uhr) gegen Arminia Bielefeld äußerte sich Trainer Stefan Leitl (48) zu den Aussagen des Offensivspielers.
Leitl: „Jetzt muss man eine Lösung finden“
„Winkler hat Vertrag. Er hat sich jetzt öffentlich geäußert, dass er den Verein gerne verlassen würde. Jetzt muss man eine Lösung finden“, erklärte Leitl. Der Hertha-Coach stellte klar, dass er Spieler nicht gegen ihren Willen halten möchte. „Ich bin ein Fan davon, zu sagen: Okay, wenn sich ein Spieler klar äußert, den Verein zu verlassen, dass es Lösungen bedarf“, so Leitl weiter.
Gleichzeitig sieht er Winklers Entwicklung als Bestätigung des Hertha-Wegs: „Wir wollen eigene Spieler aus der Akademie ausbilden und wenn sie für den nächsten Schritt bereit sind, dann auch aus wirtschaftlichen Faktoren verkaufen.“ Der 23-Jährige gehört mit 13 Scorerpunkten zu den Gewinnern der Saison. Nur Fabian Reese hat bei der Hertha mehr erzielt (24).
Beim letzten Saisonspiel in Bielefeld fehlt Winkler aufgrund einer Gelbsperre. Für ihn dürfte Maurice Krattenmacher in die Startelf rücken. Die voraussichtliche Aufstellung: Ernst – Eitschberger, Gechter, Kolbe, Karbownik – Eichhorn, Seguin – Krattenmacher, Cuisance, Reese – Schuler.
Leitl betonte, dass man nun gemeinsam eine Lösung finden müsse, die für alle Seiten akzeptabel sei. Der Trainer zeigte Verständnis für Winklers Ambitionen, machte aber auch deutlich, dass der Verein keine übereilten Entscheidungen treffen werde.



