Monika Gruber: Auswander-Pläne? „Natürlich auch schon überlegt“
Monika Gruber: Auswander-Pläne? „Natürlich überlegt“

Monika Gruber, die bekannte bayerische Kabarettistin, hat sich zu möglichen Auswander-Plänen geäußert. In der aktuellen Folge ihres Podcasts „Die Gruaberin“ sprach sie offen über ihre Gedanken, Deutschland zu verlassen – und warum sie letztlich doch in Bayern bleibt.

Monika Gruber: „Natürlich auch schon überlegt“

Die 54-jährige Künstlerin, die für ihre pointierte Kritik an gesellschaftlichen Entwicklungen bekannt ist, empfing in ihrem Podcast den Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier. Dieser schwärmte von seiner Liebe zu Schweden und ließ durchblicken, dass er mit dem Gedanken spiele, dorthin auszuwandern. Gruber reagierte verständnisvoll, aber deutlich: „Also ich kann mir das jetzt, ehrlich gesagt, nicht vorstellen. Ich hab mir das natürlich auch schon überlegt, ist klar.“ Doch für sie überwiegen die Gründe, die sie an ihre Heimat binden.

Die Bedeutung des bayerischen Dialekts

Ein zentraler Punkt für Gruber ist ihre Muttersprache: der bairische Dialekt. „Ich denke im Dialekt“, erklärte sie. Selbst wenn sie mit sich selbst spreche, geschehe das meist auf Bairisch. „Ich brauche das, ich kann Gefühle oder was ich denke am besten im Dialekt ausdrücken.“ Die Kabarettistin betonte, dass sie sich in keiner anderen Sprache so authentisch verständigen könne. Auch wenn sie manchmal auf Englisch fluche, bleibe der Dialekt ihr emotionales Zuhause.

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Bayern-Liebe: „Haben so schöne Ecken“

Neben der Sprache ist es die Schönheit ihrer Heimat, die Gruber nicht missen möchte. Sie schwärmte von den Landschaften in Bayern und Österreich: „Wir haben so schöne Ecken, es gibt so schöne Gegenden. Es gibt trotz allem so freundliche Leute.“ Diese Verbundenheit mit der Region und den Menschen dort ist für sie unersetzlich.

Rolle als Sprachrohr in der Gesellschaft

Zudem sieht sich Monika Gruber als öffentliche Person, die für viele Menschen als Sprachrohr fungiert. Sie traut sich, ihre Meinung offen zu sagen, und das werde von ihrem Publikum geschätzt. „Und wenn das weg ist, wird's zag“, warnte sie. Ein Wegzug würde bedeuten, diese Rolle aufzugeben – ein Gedanke, der für sie untragbar ist.

Die Kabarettistin bleibt also ihrer Heimat treu, trotz aller Kritik an gesellschaftlichen Missständen. Ihre Liebe zu Bayern, der Dialekt und die Verbundenheit mit den Menschen überwiegen letztlich jede Auswanderungsfantasie.

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