FC Bayern: Hamann kritisiert Musialas Gehalt als viel zu hoch
Hamann: Musiala verdient zu viel beim FC Bayern

Dietmar Hamann hat erneut scharfe Kritik am FC Bayern München geübt. Diesmal nimmt der TV-Experte das Gehaltsgefüge des deutschen Rekordmeisters ins Visier. Sein Hauptkritikpunkt: Jamal Musiala verdiene deutlich mehr, als bisher angenommen.

Hamann: Musialas Gehalt liegt bei bis zu 30 Millionen Euro

In seinem Buch „Der Spielverderber“, aus dem die Bild-Zeitung zitiert, behauptet Hamann: „Sein Vertrag ist genauso langfristig angelegt wie der von Davies und sieht nicht wie kolportiert 25 Millionen vor, sondern meines Wissens bis zu 30 Millionen Euro im Jahr, zuzüglich Beraterhonorar.“ Für den 52-Jährigen ist das ein Unding: „Das halte ich für einen 22-Jährigen für viel zu viel. Das Gehalt von Jamal Musiala muss einem Sorgen bereiten.“

Hamann sieht Gehaltsgefüge außer Kontrolle

Laut Hamann ist das gesamte Gehaltsgefüge beim FC Bayern außer Kontrolle geraten. Als Grund nennt er den wachsenden Einfluss der Berater: „Bei Real, Barca, PSG, Liverpool und City entscheidet der Verein, beim FC Bayern entscheiden die Berater. Oder sonst wer.“ Als Beispiele für gescheiterte oder zähe Verhandlungen führt er Leroy Sané und Dayot Upamecano an.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Hamann betont, dass Bayern seine Spieler „zu gut“ bezahle. Neben Musiala und Alphonso Davies nennt er weitere Beispiele: Luis Díaz habe „sein Gehalt in München im Vergleich mit Liverpool mindestens verdoppelt. Kimmichs Vertrag wurde mit denselben Bezügen um vier Jahre verlängert, mit Ablauf wird er 34 sein. Upamecano wurden wohl 20 Millionen Euro pro Jahr angeboten.“

Musiala unter Druck als Spitzenverdiener

Mit den gestiegenen Gehältern wachse auch die Erwartungshaltung. Hamann erklärt: „Musiala wird in der Kabine nicht mehr nur als Talent gesehen, dem man einiges nachsehen sollte, sondern als Spitzenverdiener, der ein höheres Gehalt einstreicht als der Kapitän von England – und der nun liefern muss.“

Die Kritik des Ex-Nationalspielers kommt nicht überraschend: Bereits nach dem Aus des FC Bayern gegen PSG hatte Hamann deutliche Worte gefunden. Nun richtet sich sein Fokus auf die finanzielle Entwicklung des Vereins und die Rolle der Berater.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration