„Er ist nicht Maradona“: Hoeneß bremst Laimer und flirtet mit PSG-Star
Hoeneß bremst Laimer und flirtet mit PSG-Star

Die Verhandlungen zwischen Konrad Laimer und dem FC Bayern München über eine Vertragsverlängerung stocken. Nun hat sich Ehrenpräsident Uli Hoeneß eingeschaltet und ein Machtwort gesprochen. Der 74-Jährige verteidigte das Angebot des Rekordmeisters und ließ zugleich durchblicken, dass er mit einem Star von Paris Saint-Germain liebäugelt.

Laimer: Flexibel, aber nicht unersetzlich

Konrad Laimer ist seit seinem ablösefreien Wechsel von RB Leipzig im Jahr 2023 ein wichtiger Bestandteil des Bayern-Kaders. Der Österreicher besticht durch seine enorme Laufbereitschaft und Flexibilität. Ob als Rechtsverteidiger, Linksverteidiger oder im Mittelfeldzentrum – Trainer Vincent Kompany kann sich auf ihn verlassen. Doch genau diese Vielseitigkeit wird ihm nun zum Verhängnis. „Er ist ablösefrei gekommen, da würden wir nicht viel verlieren“, erklärte Sportvorstand Max Eberl mit Blick auf einen möglichen ablösefreien Abgang Laimers nach Vertragsende 2027.

Laimer, der zu den laufstärksten Spielern im Kader gehört, fordert eine Gehaltserhöhung als Zeichen der Wertschätzung. Schließlich haben Mitspieler wie Alphonso Davies, Jamal Musiala, Joshua Kimmich, Serge Gnabry und Dayot Upamecano allesamt neue, teils besser dotierte Verträge unterschrieben. Die Gespräche mit der Laimer-Seite sind jedoch ins Stocken geraten. Eberl sagte am Samstag: „Da kommt man momentan nicht übereinander, aber das ist auch nicht schlimm. Es gibt zwei Standpunkte und da muss man schauen, ob man die Brücke irgendwann irgendwie findet.“

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Hoeneß: „Er ist eben nicht Maradona“

Nun erhält Eberl Rückendeckung von Uli Hoeneß. Der Ehrenpräsident lobte Laimer in einem DAZN-Interview: „Konny ist ein Spieler, den ich sehr schätze. Er ist für die Mannschaft extrem wichtig, genauso für die Außendarstellung des Vereins. Er arbeitet unheimlich viel für das Team.“ Doch dann folgte die Breitseite: „Aber er ist eben nicht Maradona. Und solche Spieler müssen akzeptieren, dass es Grenzen gibt.“ Hoeneß betonte, dass Laimers aktuelles Gehalt bereits auf einem Niveau liege, das nur sehr wenige Vereine in Europa zahlen könnten. Das erste Angebot zur Verlängerung sei der Laimer-Seite offenbar nicht hoch genug gewesen. „Das hat nichts mit unserer grundsätzlichen Politik zu tun, sondern ist eine realistische Einschätzung seiner sportlichen und wirtschaftlichen Wertigkeit“, so Hoeneß. Diese sei „hoch“, aber nicht im Bereich eines Harry Kane.

Hoeneß liebäugelt mit Hakimi

Unterdessen machte Hoeneß keinen Hehl daraus, dass er sich einen anderen Außenverteidiger vorstellen kann: Achraf Hakimi von Paris Saint-Germain. Der 27-jährige Marokkaner gilt als einer der besten Rechtsverteidiger der Welt. Auf die Frage, welchen PSG-Profi er gerne beim FC Bayern sehen würde, antwortete Hoeneß: „Hakimi. Den würde ich nehmen, weil er bei uns gut reinpassen würde.“ Warum, führte er nicht näher aus. Hakimi ist noch bis 2029 an Paris gebunden, doch Hoeneß‘ Aussage könnte als klares Signal an die sportliche Führung verstanden werden, die Weichen für einen Transfer zu stellen. Sollte Laimer bereits diesen Sommer wechseln, könnte Bayern neben der Einsparung seines Gehalts auch eine Ablösesumme erzielen. Mit Hakimi rechts und Davies links (Stanisic als Backup) wäre die Defensive optimal besetzt.

Die Zukunft von Konrad Laimer bleibt also offen. Fest steht: Der FC Bayern wird sich nicht über den Tisch ziehen lassen. Und Uli Hoeneß hat bereits einen potenziellen Nachfolger ins Spiel gebracht.

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