Hoeneß mit Vertrags-Ansage an Laimer: Klare Worte zur Zukunft
Die Zukunft von Konrad Laimer beim FC Bayern München bleibt weiterhin ungewiss. Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat dem österreichischen Nationalspieler nun unmissverständlich klargemacht, dass er seine Gehaltsvorstellungen überdenken und sich seiner Rolle im Team bewusst werden müsse. Im Poker um eine mögliche Vertragsverlängerung ließ der 74-Jährige durchblicken, dass ein Abgang des Defensivspielers nicht um jeden Preis verhindert werde.
„Konny ist ein Spieler, den ich sehr liebe“, sagte Hoeneß im Gespräch mit DAZN. Er lobte Laimers Bedeutung für die Mannschaft und die Außendarstellung des Vereins. Doch dann folgte die deutliche Ansage: „Aber er ist eben nicht Maradona.“ Damit machte Hoeneß klar, dass Laimer trotz seiner Verdienste nicht zu den absoluten Topverdienern wie Harry Kane oder Jamal Musiala zählt, die finanziell höhere Ansprüche stellen können.
Vertrag läuft 2027 aus: Verhandlungen stocken
Laimers aktueller Vertrag an der Säbener Straße ist bis Sommer 2027 datiert. Zuletzt gerieten die Gespräche über eine Verlängerung ins Stocken. Sollte keine Einigung erzielt werden, wäre der 28-Jährige nach der kommenden Saison ablösefrei zu haben – und angesichts seiner starken Leistungen ein begehrter Spieler auf dem Transfermarkt. Sein Lager soll in den Verhandlungen auf eine deutliche Gehaltserhöhung drängen.
Hoeneß betonte jedoch, dass Laimer akzeptieren müsse, „dass es Grenzen gibt“. Der Österreicher solle sich seiner finanziellen Situation beim Rekordmeister bewusst sein: „Was er aktuell verdient, können nur sehr wenige Vereine in Europa überhaupt anbieten“, so das Aufsichtsratsmitglied weiter.
Eberl: Abgang wäre verschmerzbar
Laimer war im Sommer 2023 ablösefrei von RB Leipzig nach München gewechselt – auch dort war sein Vertrag damals ausgelaufen. Sollte der FCB ihn nun im kommenden Jahr wieder ziehen lassen, wäre das Nullsummenspiel perfekt. Sportvorstand Max Eberl hatte kürzlich erklärt, dass man mit einem Abgang des Österreichers finanziell „nicht viel verlieren“ würde. Um doch noch eine Ablöse zu erzielen, müsste Laimer bereits in diesem Sommer den Klub verlassen.
Die klaren Worte von Hoeneß und Eberl zeigen: Der FC Bayern ist nicht bereit, Laimer überzogene Forderungen zu erfüllen. Der Spieler steht nun vor der Entscheidung, ob er seine Ansprüche anpasst oder den Verein verlässt.



