HSV-Genossenschaftsmodell: Millionen durch Fans geplant
HSV-Genossenschaftsmodell: Millionen durch Fans

Der Hamburger SV hat die konkrete Planung für sein Genossenschaftsmodell vorgestellt. Mit Hilfe des sogenannten „Supporters Trust“ soll das finanzielle Engagement der Klubmitglieder gebündelt werden. Ab dem Gründungsbeginn am 5. Mai können Fans eine finanzielle Beteiligung an der ausgegliederten Profiabteilung erwerben. Der Fußball-Bundesligist erwartet sich dadurch in einem ersten Schritt Einnahmen in Höhe von rund 16 Millionen Euro.

Details zum Genossenschaftsmodell

„Zum Auftakt wird es eine begrenzte Anzahl von 18.870 Anteilen geben“, sagte HSV-Präsident Henrik Köncke. Diese Zahl orientiere sich an konkreten Projekten im Volksparkstadion, die von Vorstand Eric Huwer festgelegt wurden. Ziel sei es, das Stadionerlebnis für alle spürbar zu verbessern. Mit einem Mindestengagement von 887 Euro pro Anteil ist unter anderem ein Ausbau der Arena geplant. Statt derzeit 57.000 soll es perspektivisch 60.000 Plätze geben.

Prominente Unterstützer

Zu den Unterstützern des Modells zählen neben Vereinslegende Horst Hrubesch und Vize-Präsidentin sowie Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig auch HSV-Coach Merlin Polzin. „Beim HSV gab es schon immer diese besondere Verbindung zwischen Mitgliedern, Fans, Mannschaft und allen, die den Verein leben“, sagte der 35-Jährige. Er betonte: „Dass sich viele aus der Mannschaft und dem Staff einbringen, zeigt, wie viel uns der HSV bedeutet und dass wir uns auch neben dem Platz einbringen wollen.“

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Vorbild FC St. Pauli

Auch der Stadtrivale FC St. Pauli hatte zuvor erfolgreich ein Genossenschaftsmodell an den Start gebracht. Der HSV hofft nun, mit seinem „Supporters Trust“ ähnliche Erfolge zu erzielen und die Fans noch enger an den Verein zu binden.

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