FC Bayern: Kimmich reagiert auf Defensiv-Kritik
Kimmich reagiert auf Defensiv-Kritik

Der FC Bayern wird defensiv immer häufiger vor riesige Probleme gestellt. Joshua Kimmich reagiert vielsagend. Die einst so sichere Defensive des deutschen Rekordmeisters hat in den vergangenen Wochen immer häufiger Probleme offenbart – und das auch beim 3:3 gegen Heidenheim.

Kimmich schließt taktische Änderungen aus

Kapitän Joshua Kimmich schließt trotzdem taktische Veränderungen in den verbleibenden Wochen aus. Und auch im Hinblick auf den Champions-League-Kracher gegen Paris am Mittwoch gibt er ein Offensiv-Versprechen ab.

„Wir werden nicht unseren Spielstil in drei Tagen ändern und uns irgendwie hinten einigeln. Wir sind ein Tor hinten. Wir sind die Mannschaft, die auf jeden Fall ein Tor braucht“, sagte Kimmich am Samstagnachmittag.

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Kimmich: „Wir hatten das Thema schon“

Seit dem 15. April und dem 4:3 gegen Real Madrid gab es in der Hintermannschaft keine Ruhe mehr. 4:2 gegen Stuttgart, 4:3 gegen Mainz, 4:5 gegen Paris und nun das 3:3 gegen Heidenheim sprechen eine klare Sprache. Bayern ist verwundbar. Läuft also etwas falsch? Zuletzt übten mehrere Experten in Europa leise Kritik.

„Wir hatten das Thema vor ein paar Wochen schon: Als wir gesagt haben, dass wir zu viele Tore bekommen, zu selten zu Null spielen“, erklärte Kimmich.

Für die Ausgangssituation gegen Paris sei aber klar: „Wir müssen mit einem Tor gewinnen. Egal, ob es wieder ein 5:4 ist, ein 3:2 oder ein 1:0.“

FC Bayern: Kimmich nachdenklich

Doch die vergangenen Wochen haben dem Mittelfeldspieler zu denken gegeben. Er kündigte für den Sommer Überlegungen an: „Auf Sicht, wenn wir dann wieder in die neue Saison starten oder auch in den nächsten Wochen, wird man natürlich ein paar Dinge anpassen und in die Analyse gehen. Aber es wird jetzt nicht passieren, dass wir unseren Spielstil, unsere DNA komplett verändern. Dafür sind wir zu erfolgreich gewesen.“

Ohnehin sieht sich Kimmich mit dem FC Bayern in einer guten Ausgangslage. Zumal bei Paris mit Rechtsverteidiger Achraf Hakimi eine wichtige Stütze mit einer Oberschenkelverletzung fehlt.

„Generell ist bei denen schon allgemein sehr viel Tempo unterwegs, gerade, wenn man die vorderen Drei anguckt, dann die beiden Außenverteidiger, die sind schon rasant unterwegs. Natürlich wird es dann vielleicht ein bisschen anderes Außenverteidiger-Profil, was ein bisschen das Spiel ändert“, sagte Kimmich.

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