Der prominenteste Spieler der Major League Soccer (MLS) verdient auch am meisten: Lionel Messi führt das Gehaltsranking der nordamerikanischen Profiliga deutlich an. Der argentinische Weltmeister kassiert bei Inter Miami ein garantiertes Jahresgrundgehalt von 25 Millionen US-Dollar (rund 21,37 Millionen Euro). Inklusive garantierter Zusatzzahlungen steigt sein Gehalt sogar auf etwa 28,33 Millionen US-Dollar. Dies geht aus dem aktuellen Gehaltsreport hervor, den die MLS-Spielervereinigung veröffentlicht hat.
Thomas Müller unter den Top Ten
Der ehemalige Bayern-Star Thomas Müller belegt mit einem fixen Jahresgehalt von fünf Millionen US-Dollar den neunten Platz. Der 36-Jährige steht seit August 2025 bei den Vancouver Whitecaps unter Vertrag und führte das Team in der Vorsaison bis ins Finale gegen Miami, das mit 1:3 verloren ging. Neben Messi kommt auch der Südkoreaner Heung-min Son (Los Angeles FC) auf eine zweistellige Millionensumme. Son war zuvor viele Jahre bei Tottenham Hotspur ein Superstar.
Überraschung bei Marco Reus
Der frühere Hertha-Profi Hany Mukhtar (Nashville SC) liegt als 13. drei Ränge vor Ex-Nationalstürmer Timo Werner (San Jose Earthquakes) und überholt dank höherer garantierter Zusatzzahlungen faktisch auch Müller. Marco Reus hingegen überrascht mit einem vergleichsweise niedrigen Fixgehalt. Das garantierte Jahresgehalt des langjährigen Offensivstars von Borussia Dortmund beträgt bei LA Galaxy laut der Liste lediglich 604.364 US-Dollar. Selbst mit garantierten Bonuszahlungen erreicht er nicht die Millionengrenze. Damit verdient Reus nur etwa halb so viel wie die weniger bekannten deutschen Profis Cedric Teuchert (St. Louis City SC) und Julian Gressel (Minnesota United).
Allerdings dürfte Reus stark von nicht-garantierten Boni profitieren, die in dem Report nicht erfasst sind. Einen Vertrag mit einem hohen Fixgehalt konnte der Ex-Nationalspieler bei seiner Ankunft in den USA 2024 wegen einer Sonderregel nicht unterschreiben: Damals waren in Los Angeles die Plätze für Spieler, die nicht unter die Gehaltsobergrenze fallen, bereits alle belegt. Daher mussten sich Spieler und Franchise auf einen Vertrag mit einem geringeren Grundvolumen einigen.



