Neuer Klub im Rennen um El Mala? Brentford bereitet Angebot vor
Neuer Klub im Rennen um El Mala? Brentford bereitet Angebot vor

Die Zukunft von Said El Mala beim 1. FC Köln bleibt eines der großen Themen im Fußball-Sommer. Nun hat sich ein weiterer Klub aus England in den Poker um den 19-jährigen Shootingstar eingeschaltet. Wie der „kicker“ berichtet, gehört der FC Brentford zu den heißesten Interessenten und bereitet ein stattliches Angebot vor.

Brentfords Offensive: Mehr als 40 Millionen Euro geplant

Laut dem Fachmagazin liegt den Kölnern zwar noch keine konkrete Offerte vor, doch der Premier-League-Klub arbeite an einem Angebot, das die 40-Millionen-Euro-Marke überschreiten soll. Ob diese Summe beim „Effzeh“ auf Gegenliebe stößt, ist jedoch fraglich. Nach Informationen von SPORT1 herrscht beim Zweitligisten Einigkeit darüber, im Falle eines Abgangs von El Mala den maximalen Erlös zu erzielen. Die Preisvorstellung liegt bei mindestens 50 Millionen Euro – deutlich über dem, was Brentford bislang zu bieten scheint.

Kölns Kalkül: Marktwertsteigerung durch WM möglich

Ein entscheidender Faktor in den Überlegungen der Kölner Verantwortlichen ist die sportliche Perspektive des Spielers. Sollte El Mala den Sprung in den deutschen WM-Kader schaffen und im Turnier zum Einsatz kommen, rechnet der Bundesligist mit einer weiteren Steigerung seines Marktwerts. Gleichzeitig ist man sich des Risikos bewusst, den idealen Verkaufszeitpunkt zu verpassen. Intern wird intensiv diskutiert, ob ein sofortiger Verkauf oder ein Abwarten die bessere Strategie ist.

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Eine Option ist, den 19-Jährigen eine weitere Saison zu halten – im Wissen, dass mittelfristig Transfereinnahmen nötig sind, um wirtschaftlich konkurrenzfähig zu bleiben. Ein Verbleib über den Sommer hinaus ist daher nicht ausgeschlossen. Auch das familiäre Umfeld spielt eine Rolle: El Malas Mutter, die ihn berät, soll einem weiteren Jahr in Deutschland und speziell in Köln offen gegenüberstehen.

Weitere Interessenten: Brighton, Chelsea und Newcastle

Der „kicker“ listet neben Brentford auch Brighton & Hove Albion, den FC Chelsea sowie Newcastle United als potenzielle Abnehmer auf. Allerdings hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ vor mehr als zwei Wochen berichtet, dass Brighton sich aufgrund der hohen finanziellen Erwartungen aus dem Poker verabschiedet haben soll. Thomas Kessler, Kölns Geschäftsführer Sport, äußerte sich in der Vorwoche zurückhaltend: „Stand heute gibt es nichts, was bei uns auf dem Tisch liegt, was eine schnelle Entscheidung benötigt.“

Für den „Effzeh“ ist die Ausgangslage komfortabel: El Mala steht noch bis 2030 unter Vertrag und absolviert seine erste Bundesliga-Saison, in der er sich auf Anhieb zum Hoffnungsträger der Kölner entwickelt hat. In 33 Ligaspielen erzielte er zwölf Tore und bereitete fünf weitere vor. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Brentford sein Angebot nachbessert oder ob andere Klubs in die Offensive gehen.

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