Sawe will beim Berlin-Marathon seinen Rekord knacken
Sawe will beim Berlin-Marathon Rekord knacken

Marathon-Weltrekordläufer Sabastian Sawe wird auch in diesem Jahr beim Berlin-Marathon an den Start gehen. Der Kenianer bestätigte bei RTL und n-tv, dass er am 27. September erneut in der deutschen Hauptstadt antreten wird. Sawe zeigte sich voller Vorfreude auf die Rückkehr und betonte, dass er seinen Titel unbedingt verteidigen möchte. Im Vorjahr hatte er das Rennen trotz schwieriger Bedingungen mit Temperaturen um 25 Grad Celsius und hoher Luftfeuchtigkeit in einer Zeit von 2:02:16 Stunden für sich entschieden.

Historischer Lauf in London

Ende April sorgte Sawe in London für eine Sensation: Als erster Mensch überhaupt blieb er in einem offiziellen Wettkampf über die Marathondistanz von 42,195 Kilometern unter der magischen Zwei-Stunden-Marke. Seine Siegerzeit betrug 1:59:30 Stunden. Auch der Zweitplatzierte, der Äthiopier Yomif Kejelcha, unterbot mit 1:59:41 Stunden die Zwei-Stunden-Grenze. Diese Leistung hat die Fachwelt verblüfft, da die Londoner Strecke abschnittsweise wellig ist und rund 130 Höhenmeter aufweist. Zwar gilt sie als relativ flach und schnell, doch Berlin wird mit nur etwa 70 Höhenmetern angegeben und galt lange Zeit als die schnellste Marathonstrecke der Welt.

Berlins Streckenreputation

Die Berliner Strecke ist bekannt für ihre Flachheit und Schnelligkeit. Seit Bestehen des Berlin-Marathons wurden hier insgesamt 13 Weltrekorde aufgestellt – so viele wie auf keiner anderen Marathonstrecke weltweit. Dies unterstreicht die besondere Eignung der Hauptstadt für Spitzenzeiten. Der Renndirektor Mark Milde bezeichnete Sawes Rückkehr als große Auszeichnung für den Stellenwert der Traditionsveranstaltung und die schnelle Strecke. Die Verpflichtung des Kenianers sei auch ein Fingerzeig an andere Marathon-Veranstalter wie Chicago, die oft mit größeren Etats um Spitzenläufer werben.

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Sawes zurückhaltende Ziele

Trotz seiner überragenden Leistung in London äußerte sich Sawe zurückhaltend zu seinen Zielen für Berlin. „Viele Menschen fragen sich vielleicht, welche Ziele ich dieses Mal habe. Nach meinem Sieg in London und meiner Leistung unter zwei Stunden kann ich nur sagen, dass ich mich – wie immer – so gut wie möglich vorbereiten werde“, erklärte er. Er wolle so gut und so schnell wie möglich laufen. Was am Ende möglich sei, werde man am Renntag sehen. Der Berliner Marathon findet am 27. September statt, und die Spannung steigt, ob Sawe erneut Geschichte schreiben kann.

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