Schalke 04 hat es geschafft: Nach fünf Jahren Abstinenz kehrt der Traditionsverein in die Bundesliga zurück. Mit einem besonderen Erfolgsrezept haben Trainer Muslic und der Vorstand dem Club das Drama ausgetrieben. Doch reicht das auch für die erste Liga?
Der Aufstieg: Eine Saison der Stabilität
Die Saison 2025/26 war für Schalke 04 eine einzige Erfolgsgeschichte. Mit einer soliden Defensive und einer effizienten Offensive sicherte sich das Team frühzeitig den Aufstieg. Trainer Muslic, der erst im Sommer 2025 übernahm, setzte auf Disziplin und Teamgeist. Sein Motto: „Hier ist das ganze Jahr Karneval“ – aber mit einem klaren Fokus auf Leistung.
Die Rolle des Vorstands
Vorstandschef Matthias Tillmann und Sportdirektor André Hechelmann haben den Verein neu ausgerichtet. Sie reduzierten das Gehaltsbudget, setzten auf junge Talente und schafften eine ruhige Arbeitsatmosphäre. Muslic profitierte von dieser Stabilität: Er konnte ohne Druck von oben arbeiten.
Bundesliga: Was Schalke braucht
Doch die Bundesliga ist eine andere Hausnummer. Schalke muss sich verstärken, vor allem in der Offensive. Die Abwehr um Innenverteidiger Tomas Kalas und Torhüter Michael Langer ist solide, aber die Torausbeute war in der zweiten Liga nicht überragend. Sportdirektor Hechelmann kündigt bereits an: „Wir werden gezielt nachlegen.“
Die Konkurrenz schläft nicht
Die Bundesliga ist hart umkämpft. Traditionsvereine wie der Hamburger SV und Hertha BSC kämpfen um den Klassenerhalt. Schalke muss sich auf eine lange Saison einstellen. Trainer Muslic ist optimistisch: „Wir haben einen Plan und eine Mannschaft, die an sich glaubt.“
Fazit: Ein Erfolgsrezept für die Zukunft?
Schalke 04 hat die Kurve gekriegt. Der Aufstieg ist das Ergebnis einer klugen Personalpolitik und eines starken Teamgeists. Ob das für die Bundesliga reicht, wird sich zeigen. Fest steht: Der Verein hat wieder eine Perspektive. Die Fans können hoffen.



