Spritpreise drehen wieder nach oben: Rekordsprung zur Mittagszeit
Spritpreise drehen wieder nach oben: Rekordsprung

Die Spritpreise in Deutschland zeigen nach einer zweiwöchigen Abwärtsbewegung eine deutliche Trendwende nach oben. Wie der ADAC mitteilte, verteuerte sich Superbenzin der Sorte E10 am Donnerstag zur Mittagszeit im bundesweiten Durchschnitt um 13,1 Cent pro Liter. Dies ist der stärkste Anstieg seit Einführung der sogenannten 12-Uhr-Regel. Noch stärker fiel der Sprung beim Diesel aus: Hier legte der Preis um 14,9 Cent zu, was den zweitgrößten Tagesanstieg seit Bestehen der Regel darstellt.

Deutliche Preissteigerung im Vergleich zum Vortag

Bereits am Mittwoch hatte sich Superbenzin der Sorte E10 im Tagesdurchschnitt leicht um 0,4 Cent auf 2,063 Euro pro Liter verteuert. Diesel war hingegen noch minimal um 0,4 Cent auf 2,127 Euro gefallen. Der ADAC betont, dass sowohl vor als auch nach dem Preissprung am Donnerstag die Kraftstoffe klar teurer waren als zur gleichen Zeit am Mittwoch. Daher sei zu erwarten, dass auch der Tagesdurchschnittspreis des Donnerstags einen Anstieg verzeichnen werde.

Ölpreis als mögliche Ursache

Hintergrund der aktuellen Bewegung könnte der wieder steigende Ölpreis sein. Die für Europa wichtige Rohölsorte Brent kletterte inzwischen wieder auf über 100 Dollar pro Barrel (159 Liter). Zuvor hatten die Preise seit den Höchstständen rund um Ostern kräftig nachgegeben, insbesondere beim Diesel. Die Entwicklung an den Zapfsäulen wird von Autofahrern und Experten genau beobachtet, da eine Woche vor dem geplanten Start des Steuerrabatts eine erneute Entlastung erwartet worden war.

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