Trabant-Comeback: Zahl der DDR-Kultautos auf deutschen Straßen steigt
Trabant-Comeback: Zahl der DDR-Kultautos steigt

Die Liebe zum DDR-Kultauto Trabant ist ungebrochen. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg mitteilte, waren zu Jahresbeginn 2026 insgesamt 41.862 der kleinen Fahrzeuge mit offiziellem Kennzeichen auf deutschen Straßen unterwegs. Das sind rund 400 mehr als im Vorjahr, als 41.447 Trabis angemeldet waren.

Comeback nach Tiefstand

Damit setzt sich der Aufwärtstrend fort, denn 2014 hatte die Zahl der zugelassenen Trabis mit nur 32.311 ihren Tiefpunkt erreicht. Seither steigen die Anmeldezahlen kontinuierlich. Der Trabant, liebevoll auch „Rennpappe“ oder „Plastebomber“ genannt, erlebt ein echtes Comeback.

Kultstatus und Sammlerwert

Nach der Wiedervereinigung verschwand der Trabi zunächst von den Straßen, da viele Ostdeutsche auf modernere Westfahrzeuge umstiegen. Heute ist er bei Sammlern wieder begehrt. Ein Trabant 601 im Originalzustand kann bis zu 7.000 Euro kosten, seltene Exportmodelle sogar noch mehr.

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Produktion und Ersatzteile

Der Trabant 601 wurde ab 1964 in Zwickau gebaut. Bis zur Wende rollten mehr als 2,8 Millionen Stück vom Band, was ihn zum meistverkauften Modell machte. Am 30. April 1991 lief der letzte Trabant vom Band. Dennoch sind Ersatzteile laut Fachleuten auch heute noch gut erhältlich.

Weitere beliebte DDR-Fahrzeuge

Neben dem Trabant erfreuen sich auch andere DDR-Fahrzeuge wie Wartburg, Barkas, Simson und MZ großer Beliebtheit bei Oldtimer-Fans und auf entsprechenden Treffen.

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