René Wagner (37) wartet weiterhin auf eine Antwort von Sportboss Thomas Kessler (40) bezüglich seiner Zukunft als Trainer des 1. FC Köln. Vor dem letzten Bundesligaspiel beim Meister FC Bayern (Samstag, 15.30 Uhr) wird diese Frage nicht geklärt.
Wagner äußert sich zur Zukunftsplanung
Vergangenen Sonntag hatte Wagner im DAZN-Interview noch gesagt: „Vielleicht wissen wir morgen mehr.“ Doch nach dem ernüchternden 1:3 gegen Heidenheim gab es am Montag keine Job-Bestätigung. Am Donnerstag räumte Wagner ein: „Ich habe selbst etwas spekuliert. Aber aktuell habe ich nichts gehört. Ein Feedback bezüglich meiner Zukunft habe ich nicht erhalten.“
Der Coach, der den Klassenerhalt gesichert hat, erklärte: „Ich kann es super schwer einschätzen.“ Er geht davon aus, „dass sich alles andere nach dem Bayern-Spiel irgendwann ergeben“ werde. Wagner betonte: „Ich möchte bis dahin ruhig bleiben. Wenn es so kommt, freue ich mich über das Vertrauen im Verein. Es müssen andere bewerten, aktuell kann ich nur meinen Job machen. Ich kann mich nicht in eine Rolle hineinfallen lassen, in der andere über mich denken.“
Wagner sieht Bayern-Spiel als Chance
Wagner unterstrich: „Von Beginn an ging es nicht darum, dass ich eine Chance für mich sehe, sondern darum, eine Aufgabe zu erledigen.“ Die habe er mit dem Klassenerhalt erfüllt. Den Druck nach der Heidenheim-Pleite spüre er nicht: „Wir haben über das Spiel gesprochen, den Charakter und den Willen kann ich den Jungs nicht absprechen. Wir waren ganz weit davon weg, uns für dieses Spiel zu entschuldigen.“
Das Spiel bei den Bayern sieht Wagner als „Riesenchance für uns, sich mit den Besten zu messen“. Motivieren müsse er seine Spieler nicht: „Aber wir müssen wissen, dass wir auch mit einer Top-Top-Leistung verlieren können. Das ist schwer für den Kopf, wenn man weiß, dass man alles geben und es trotzdem nicht reichen kann. Klar ist natürlich, dass wir alles reinhauen müssen, um den Hauch einer Chance zu haben.“



