Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat auch im ersten Quartal 2026 den zunehmenden Wettbewerbsdruck zu spüren bekommen. Wie der Dax-Konzern vor seiner Hauptversammlung mitteilte, schrumpfte der Umsatz in den drei Monaten bis Ende März im Jahresvergleich um drei Prozent auf 16 Milliarden Euro.
Mengen gestiegen, Preise gefallen
Zwar konnten die verkauften Mengen leicht gesteigert werden. Doch niedrigere Verkaufspreise und negative Währungseffekte, insbesondere aus dem US-Dollar und dem chinesischen Renminbi, belasteten das Geschäft erheblich. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie Sondereinflüssen ging um knapp sechs Prozent auf 2,36 Milliarden Euro zurück.
Finanzvorstand Dirk Elvermann erklärte laut Mitteilung: „Ohne währungsbedingte Belastungen von mehr als 100 Millionen Euro hätte das Ebitda vor Sondereinflüssen das Niveau des Vorjahresquartals erreicht.“
Gewinnsteigerung für Aktionäre
Trotz der rückläufigen operativen Entwicklung gibt es eine positive Nachricht für die Aktionäre: Der auf sie entfallende Gewinn stieg um knapp 15 Prozent auf 927 Millionen Euro. Dies ist auf Dividendenzahlungen von der Beteiligung an Wintershall Dea zurückzuführen. Die Vorjahreszahlen wurden aufgrund des geplanten Verkaufs der Fahrzeug- und Reparaturlacke an den Investor Carlyle angepasst.
Der Vorstand um Unternehmenschef Markus Kamieth bestätigte die Ziele für das Gesamtjahr. BASF erwartet weiterhin eine schwierige Marktumgebung, bleibt aber zuversichtlich, die gesteckten Ziele erreichen zu können.



