Trump droht Iran mit Zerstörung: Ölpreise erreichen neue Höchststände
Trump droht Iran: Ölpreise klettern weiter

Ölpreise steigen nach Trumps Drohungen gegen Iran weiter an

Die internationalen Ölmärkte zeigen zu Wochenbeginn keinerlei Entspannung. Nach erneuten scharfen Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen die iranische Führung klettern die Rohölpreise weiter in die Höhe. Der Preis für die Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni stieg auf über 111 US-Dollar pro Barrel, was einem Fassungsvermögen von 159 Litern entspricht.

Dieser Wert liegt fast 40 Dollar höher als vor Beginn des aktuellen Konflikts. Auch die amerikanische Ölsorte West Texas Intermediate verzeichnete deutliche Zuwächse. Die angespannte Lage am Persischen Golf treibt die Märkte weiter an.

Trumps Ultimatum wird schärfer

Der amerikanische Präsident hatte der iranischen Regierung ein klares Ultimatum gestellt. Sollte Teheran bis Dienstagabend 20.00 Uhr US-Ostküstenzeit, was 2.00 Uhr MESZ am Mittwoch entspricht, nicht einlenken, drohte Trump mit massiven Angriffen. „Wenn sie bis Dienstagabend nichts unternehmen, bleibt kein Kraftwerk und keine Brücke stehen“, erklärte Trump gegenüber dem Wall Street Journal.

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Auf seiner Plattform Truth Social verschärfte der Präsident seine Rhetorik noch weiter. In einem Post am Ostersonntag schrieb er: „Öffnet die verdammte Straße von Hormus, ihr verrückten Mistkerle, oder ihr werdet in der Hölle landen.“ Damit scheint die US-Regierung ihr Ultimatum zur Öffnung der strategisch wichtigen Wasserstraße zwar zum dritten Mal zu verschieben, doch die Drohungen werden zunehmend konkreter und aggressiver.

Opec+ zeigt sich besorgt über Infrastrukturangriffe

Die acht Kernstaaten des Ölkartells Opec+ äußerten unterdessen tiefe Besorgnis über iranische Angriffe auf Energieinfrastruktur. In einer gemeinsamen Erklärung betonten die Länder, dass die Wiederherstellung beschädigter Energieanlagen sowohl kostspielig als auch zeitaufwendig sei. Dies beeinträchtige die allgemeine Versorgungssicherheit erheblich.

Das Bündnis wies besonders auf die Bedeutung des Schutzes internationaler Seewege hin. Mit Blick auf die weitgehende Blockade der Straße von Hormus betonten die Opec+-Mitglieder die kritische Rolle dieser Passage für die globale Energieversorgung. Zu den besonders betroffenen Staaten gehören Saudi-Arabien, Kuwait, Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Produktionssteigerung als Reaktion

Als Reaktion auf die angespannte Lage haben die acht Länder beschlossen, die Ölförderung leicht zu erhöhen. Die Tagesproduktion könnte im Mai um 206.000 Barrel gesteigert werden, wobei jedes Barrel 159 Liter fasst. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, die Märkte zu stabilisieren und Engpässe zu vermeiden.

Die Situation bleibt jedoch äußerst volatil. Experten beobachten die Entwicklung mit Sorge, da weitere Eskalationen zwischen den USA und dem Iran die globalen Ölmärkte zusätzlich belasten könnten. Die Straße von Hormus, durch die etwa ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls fließt, bleibt der zentrale Konfliktpunkt in diesem geopolitischen Machtkampf.

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