Immobilien: Bis zu 52 Prozent Ersparnis beim Hauskauf im Münchner Umland
Hauskauf im Münchner Umland bis zu 52% günstiger

Erhebliche Ersparnisse beim Hauskauf im Münchner Umland möglich

Der Traum vom Eigenheim in München bleibt für viele unerreichbar, doch eine neue Auswertung des Immobilienportals Immowelt offenbart signifikante Sparpotenziale im Umland. Laut der Studie liegen die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Einfamilienhäuser im Münchner Stadtgebiet bei rund 9000 Euro. Wer jedoch bereit ist, eine Pendelzeit von etwa 60 Minuten in Kauf zu nehmen, kann im erweiterten Umland immense Einsparungen realisieren.

Preisgefälle von bis zu 52 Prozent im Münchner Raum

Innerhalb eines 60-Minuten-Radius um das Münchner Zentrum sinken die Preise für Einfamilienhäuser drastisch auf durchschnittlich 4400 Euro pro Quadratmeter. Dies entspricht einer beeindruckenden Ersparnis von 52 Prozent im Vergleich zu den städtischen Immobilien. Je näher man an München heranrückt, desto geringer fällt der Preisvorteil aus. Bei einer Pendelzeit von etwa 45 Minuten werden im Schnitt noch 6450 Euro pro Quadratmeter fällig, was immerhin eine Ersparnis von 29 Prozent bedeutet. Diese Zahlen verdeutlichen, wie stark die Immobilienpreise mit der Nähe zur Metropole anziehen.

Vergleich mit anderen deutschen Großstädten

Die Untersuchung von Immowelt umfasst die 15 größten deutschen Städte und zeigt ein ähnliches Bild in anderen Metropolen. Besonders deutlich fällt der Unterschied in Dresden aus, wo Käufer im 60-Minuten-Umkreis rund 60 Prozent weniger zahlen. Die Quadratmeterpreise liegen dort bei etwa 3500 Euro in der Stadt und nur noch rund 1400 Euro im erweiterten Umland, allerdings auf einem deutlich niedrigeren Niveau als in München.

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  • In Köln sinken die Preise für Häuser von 5036 auf 2562 Euro pro Quadratmeter, was einer Ersparnis von 49 Prozent entspricht.
  • In Frankfurt beträgt die Einsparung 48 Prozent, mit Preisen von 5001 Euro in der Stadt und 2603 Euro im Umland.
  • In Berlin fällt die Ersparnis etwas geringer aus: Bei einer Pendelzeit von 60 Minuten liegt sie bei 29 Prozent (4827 Euro gegenüber 3441 Euro), bei 45 Minuten sind es noch 19 Prozent.

Besonderheiten im Ruhrgebiet und Duisburg

Eine Ausnahme stellt das Ruhrgebiet dar, wo die enge Verzahnung mehrerer Großstädte zu geringeren Preisunterschieden führt. In Duisburg zeigt sich sogar ein umgekehrter Effekt: Das Umland ist teilweise teurer als die Stadt. Bei 45 Minuten Entfernung zahlen Käufer im Schnitt rund 10 Prozent mehr, bei einer Stunde Pendelzeit liegt der Aufpreis noch bei etwa 1 Prozent. Immowelt erklärt dieses Phänomen mit der dichten Metropolstruktur im Ruhrgebiet, wo hochpreisige Vororte etwa von Düsseldorf das Preisniveau im Umland nach oben treiben.

Expertise von Immowelt-Geschäftsführer Theo Mseka

Immowelt-Geschäftsführer Theo Mseka kommentiert die Entwicklung: „Die Preise im direkten Umland vieler Großstädte haben sich bereits deutlich angenähert. Wer spürbar sparen möchte, muss seinen Suchradius daher häufig erweitern. Im erweiterten Umland bieten sich weiterhin attraktive Preisvorteile für Häuser.“ Diese Einschätzung unterstreicht, dass für signifikante Ersparnisse beim Hauskauf eine gewisse Pendelbereitschaft unerlässlich ist, insbesondere in hochpreisigen Regionen wie München.

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