Münchner Immobilienmarkt: Umsatz bricht um 44 Prozent ein
Münchner Immo-Markt: Umsatz minus 44 Prozent

Der Münchner Immobilienmarkt zeigt ein paradoxes Bild: Während die Zahl der verkauften Wohn- und Geschäftshäuser leicht stieg, brach der Umsatz um 44 Prozent ein. Dies geht aus dem aktuellen Bericht von Aigner Immobilien hervor, der am 7. Mai 2026 veröffentlicht wurde.

Neubauwohnungen auf Tiefstand

Nur 23,2 Prozent der Münchner können sich laut den Zahlen von Aigner Immobilien aus dem Jahr 2025 ein Eigenheim leisten. Die durchschnittliche Kaufkraft pro Einwohner liegt bei 40.800 Euro – zu wenig für eine Eigentumswohnung in der Stadt. Dennoch wurden im vergangenen Jahr rund 10.000 Wohnungen verkauft, darunter 1.350 Neubauwohnungen. Das sind 45 Prozent weniger als der Zehnjahresdurchschnitt. Grund dafür ist die geringe Zahl fertiggestellter Wohnungen: Nur 4.348 wurden 2025 bezugsfertig – so wenige wie zuletzt 2009 und 2010.

Weniger Deals mit hohem Volumen

Im Segment der Wohn- und Geschäftshäuser wurden in den ersten drei Quartalen 2025 insgesamt 151 Objekte verkauft, drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Doch der Umsatz sank um 44 Prozent auf rund 1,7 Milliarden Euro. Als Ursache nennt der Bericht „weniger Deals mit hohen Transaktionsvolumen“. Offenbar blieben die Mega-Deals weitgehend aus.

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Der Immobilienmarkt bleibt komplex. Für viele Münchner ist der Traum vom Eigenheim in weiter Ferne, doch die Entwicklung bietet auch Chancen für Käufer mit Kapital.

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