Frühgeburt in 10.000 Metern: Baby Mohamed an Bord von ITA Airways geboren
Frühgeburt in 10.000 Metern: Baby Mohamed an Bord

In der Nacht vom 29. auf den 30. April 2026 wurde ein Linienflug der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways, die zur Lufthansa Group gehört, zu einem unvergesslichen Erlebnis. Flug AZ855 von Dakar (Senegal) nach Rom-Fiumicino (Italien) verwandelte sich in einen Kreißsaal über den Wolken. Der Airbus A321 war am Donnerstagabend in Dakar gestartet, als nur eine Stunde nach dem Start bei einer Passagierin im siebten Monat ihrer Schwangerschaft unerwartet die Wehen einsetzten. Die Crew reagierte sofort und besonnen. Aus der Bordküche und vor dem Ausgang wurde ein improvisierter Geburtsraum eingerichtet.

Die Geburt in 10.000 Metern Höhe

Passagier Sandro Pisu (58) berichtete der Zeitung „Il Messaggero“: „Ich schlief, aber als gefragt wurde, ob ein Arzt verfügbar sei, dachte ich sofort, jemand sei krank geworden. Es war alles sehr verwirrend, die Nachricht kam bruchstückhaft. Wir konnten nicht glauben, dass eine Frau ein Kind zur Welt brachte.“ Zwei Passagiere, ein Arzt und eine Krankenschwester, die zufällig an Bord waren, meldeten sich und kümmerten sich gemeinsam mit der Besatzung um die Mutter. Die Geburt dauerte etwa eine Stunde. Dann war es so weit: Ein Junge kam zur Welt – der erste Schrei in 10.000 Meter Höhe. Sein Name: Mohamed.

Reaktionen an Bord und danach

Die Nachricht verbreitete sich schnell in der Kabine. Einige Passagiere applaudierten, andere waren bewegt und gerührt. Die Flugbegleiter sagten später: „Wir waren besorgt um Mutter und Kind, aber alles ist gut gegangen.“ Die Fluggesellschaft erklärte in einer Mitteilung: „Das Baby ist bei bester Gesundheit und das erste Kind, das in der Geschichte von ITA Airways an Bord eines Flugzeugs geboren wurde.“ Die Fluggesellschaft wünschte dem Neugeborenen und seiner Mutter ein wundervolles Leben voller Freude.

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Aus Sicherheitsgründen kehrte das Flugzeug zum Flughafen Blaise Diagne in Dakar zurück. Dort wurden Mutter und Kind zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Danach setzte die Maschine ihren Flug nach Italien fort. Manchmal erhalten Babys, die „über den Wolken“ geboren werden, besondere Privilegien wie Freiflüge oder symbolische Anerkennungen. Ob das auch für den kleinen Jungen von Flug AZ855 gilt, ist noch ungewiss.

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