Die Inflation in Deutschland hat im April 2026 mit 2,9 Prozent einen leichten Anstieg verzeichnet, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Haupttreiber sind die steigenden Energiekosten, die die Verbraucher belasten. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Viele Produkte sind im Vergleich zum Vormonat günstiger geworden.
Der große Preisvergleich
Ein umfassender Preisvergleich zeigt, welche 60 Produkte im April teurer oder günstiger wurden. Die Spannweite reicht von Lebensmitteln über Elektronik bis hin zu Dienstleistungen. Während einige Artikel wie Heizöl und Strom deutlich anzogen, verbilligten sich etwa Obst und Gemüse saisonbedingt.
Teurer gewordene Produkte
- Heizöl: Plus 8,5 Prozent
- Strom: Plus 4,2 Prozent
- Kaffee: Plus 3,1 Prozent
- Milchprodukte: Plus 2,8 Prozent
Günstiger gewordene Produkte
- Tomaten: Minus 12,4 Prozent
- Benzin: Minus 3,5 Prozent
- Bekleidung: Minus 2,1 Prozent
- Unterhaltungselektronik: Minus 1,8 Prozent
Die Preisentwicklung zeigt, dass Verbraucher bei bestimmten Produkten sparen können, während sie bei anderen tiefer in die Tasche greifen müssen. Experten raten, beim Einkauf gezielt auf Angebote zu achten und Preise zu vergleichen.
Hintergrund der Inflation
Die Inflation wird maßgeblich durch die Energiepreise beeinflusst. Die Bundesregierung hat Maßnahmen ergriffen, um die Belastung für Haushalte abzufedern, doch die Wirkung ist begrenzt. Für die kommenden Monate erwarten Ökonomen eine leichte Abschwächung der Teuerungsrate.
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