Union will Milliardenentlastung: Das sagen BILD-Leser zum XL-Steuerreform-Plan
Berlin – Die Union macht Tempo für eine umfassende Steuerreform. Die Finanzpolitiker Yannick Bury (CDU) und Florian Dorn (CSU) haben ein neues Konzept vorgelegt, das eine XL-Entlastung von bis zu 30 Milliarden Euro jährlich für Bürger und Unternehmen vorsieht. Die Reform soll zum 1. Januar 2027 in Kraft treten. Bei den BILD-Lesern stößt der Plan auf breite Zustimmung: Im BILD-Debattenportal sprechen sich 84 Prozent der Teilnehmer für eine große Steuerreform aus, 15 Prozent sind dagegen, ein Prozent ist unentschlossen.
Zustimmung: „Eine gerechte Steuerreform ist dringend notwendig“
Peter Klingels mahnt: „Eine gerechte Steuerreform ist dringend notwendig“, warnt aber vor Schnellschüssen. „Nur wenn ein Gesamtkonzept steht“, lasse sich seriös beurteilen, was wirklich möglich sei. Stefan Kaiser fordert: „Ja, aber eine wirkliche Reform und kein Reförmchen!“ Reformen müssten „für diejenigen umgesetzt werden, die Steuern zahlen“ – und parallel müsse Bürokratie radikal abgebaut werden. Norbert Wahn meint: „Klar brauchen wir Bürger das.“ Doch statt Mini-Entlastung fordert er: „Parlamente um 25 Prozent reduzieren, Ministerien Mitarbeiter um 25 Prozent kürzen.“ Andreas Wägner verlangt: „Steuerreformen sofort! Und zwar für die Armen – nicht für die Millionäre.“ Er kritisiert hohe Energie- und Abgabenlasten und fragt: „Essen? – wovon denn?“
Skeptiker: „Deutschland braucht keine Steuerreform“
Heiko Moeller schreibt: „Deutschland braucht keine Steuerreform.“ Zuerst müsse die Ausgabenseite reformiert werden: „Weniger Politiker, weniger Verwaltung, weniger Vorschriften.“ Hartmut Olffers glaubt nicht an eine große Entlastung. Solange „die SPD im Bremserhäuschen der Koalition sitzt“, werde es keine echte XL-Steuerreform geben. Sein Vertrauen in den Kanzler sei aufgebraucht: „Nie zuvor hat mich ein so großer politischer Schaumschläger derart hinter die Fichte geführt.“ Gerrit Niklasson meint knapp: „Braucht keiner.“ Am Ende gebe es vielleicht „50 Euro im Jahr. Seid dankbar.“ Zudem entlaste das Modell vor allem Besserverdiener – „der Normalo hat da eh nichts von“.



