Steuer-Checker der Union: Bury und Dorn wollen 30 Milliarden Entlastung
Union-Steuer-Checker: Bury und Dorn mit Reformplan

Yannick Bury (36, CDU) und Florian Dorn (39, CSU) sind noch nicht lange im Bundestag, aber sie machen bereits von sich reden. Die beiden Bundestags-Newcomer legen eine umfassende Steuerreform vor, die Deutschland wieder in Schwung bringen könnte. Wer sind die sogenannten Steuer-Checker aus der Union?

Fest steht: Sie haben einiges gemeinsam. Beide sind unter 40 und gehören damit zu den jungen Politikern in der Union. Beide sind studierte Volkswirte mit Doktortitel. Und beide haben geballte Kompetenz in Sachen Steuern, Wirtschaft und Finanzen.

Ein Trompeter und ein Fußballer wollen Deutschlands Steuerzahler entlasten

Yannick Bury ist Bundestagsabgeordneter aus Baden-Württemberg, vertritt den Wahlkreis Emmendingen–Lahr und sitzt seit Oktober 2021 für die CDU im Bundestag. Dort ist er im Haushaltsausschuss aktiv. Vor seiner Politik-Karriere studierte er VWL in Freiburg und arbeitete am Walter-Eucken-Institut, wo erforscht wird, wie sich Marktwirtschaft und Wettbewerb weiterentwickeln können. In seiner Freizeit spielt er Trompete und ist im Vorstand des Musikvereins Malterdingen. Auch im Brauchtum ist er aktiv, etwa bei Fastnachtsumzügen in seiner Heimat.

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Florian Dorn ist Bundestagsabgeordneter aus Bayern. Er kommt aus Memmingen und ist erst seit März 2025 Mitglied des Bundestags. Zuvor war der Allgäuer unter anderem am Münchener Ifo-Institut tätig. Er selbst beschreibt sich auf seiner Homepage nicht nur als Politiker, sondern vor allem als Volkswirt, Finanz- und Wirtschaftsforscher. Für die CSU ist er im Finanz- und Verteidigungsausschuss des Bundestags tätig. Als Jugendlicher spielte Dorn Fußball beim FC Memmingen. Zuletzt kickte er für die FC Memmingen Allstars bei einem Benefiz-Spiel unter anderem gegen Ex-Bundesliga-Profi Mo Idrissou (46).

Darum geht es bei der Steuerreform

Dorn und Bury lernten sich nicht erst im Bundestag kennen. Schon früher hatten sie beruflich miteinander zu tun. Jetzt machen sie mit ihrem Plan für eine umfassende Steuerreform von sich reden. Im Kern geht es um eine XL-Entlastung um bis zu 30 Milliarden Euro. Die Reform wäre ein Durchbruch in der aktuellen Steuerdebatte und genau das richtige Signal, dass sich in Deutschland etwas zum Guten bewegt, sagte CDU-General Carsten Linnemann (48) zu BILD. Die Steuer-Reformer geben in einem gemeinsamen Gastbeitrag im Handelsblatt zu: Ihr Steuerkonzept sei ambitioniert, also anspruchsvoll. Aber: Ambitionslosigkeit kann sich der Standort Deutschland in der aktuellen Lage nicht leisten.

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