50 Jahre Leidenschaft für die Selketalbahn: Lokführer Volker Siewkes goldene Hochzeit mit dem Harz
50 Jahre Selketalbahn: Lokführer Volker Siewkes Harz-Liebe

Goldene Hochzeit mit der Selketalbahn: Ein Lokführer und seine fünf Jahrzehnte währende Harz-Liebe

Im malerischen Selketal im Harz findet sich eine ganz besondere Liebesgeschichte – nicht zwischen Menschen, sondern zwischen einem Mann und einer Eisenbahn. Seit genau 50 Jahren verbindet den ehemaligen Lokführer Volker Siewke aus Elmshorn eine tiefe Leidenschaft mit der historischen Selketalbahn. Was im Sommer 1976 mit einem einfachen Ausflug in seinen letzten Schulferien begann, entwickelte sich zu einer lebenslangen Verbindung, die bis heute anhält.

Vom Ferienausflug zur Lebensaufgabe

Der Beginn dieser besonderen Beziehung liegt bereits ein halbes Jahrhundert zurück. Volker Siewke war damals noch Schüler, als er während seiner letzten Sommerferien den Harz und die Selketalbahn entdeckte. Diese erste Begegnung mit der malerischen Schmalspurbahn entfachte ein Feuer der Begeisterung, das nie wieder erlosch. Die Faszination für die historische Bahnlinie war so groß, dass Siewke später selbst den Beruf des Lokführers ergriff und jahrzehntelang sowohl Dampf- als auch Diesellokomotiven durch die Landschaft steuerte.

Ein Ferienhaus mit ganz besonderem Charme

Die Verbindung zur Selketalbahn ging für Siewke sogar so weit, dass er sich ein eigenes Ferienhäuschen direkt an der Strecke in Straßberg zulegte. Das Besondere daran: Das Häuschen verfügt über einen eigenen kleinen Bahnhof. Wenn Siewke in seinem Refugium weilt, gehört das laute Pfiffen der vorbeifahrenden Züge zum täglichen Klangbild. Diese Pfiffe sind jedoch mehr als nur Geräusche – es sind Grüße von Lokführer zu Lokführer, von Eisenbahnenthusiast zu Eisenbahnenthusiast.

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Eine fotografische Zeitreise

Bereits im April 1976, kurz nach seiner ersten Begegnung mit der Selketalbahn, hielt Siewke die Bahn bei Alexisbad fotografisch fest. Diese Aufnahme markiert den Beginn seiner dokumentarischen Begleitung der Bahnlinie über die Jahrzehnte. Bis heute kehrt der Eisenbahnliebhaber regelmäßig in den Harz zurück, um seine Verbindung zur Selketalbahn zu pflegen und die Entwicklung der historischen Strecke zu verfolgen.

Die Selketalbahn als Lebensmittelpunkt

Für Volker Siewke ist die Eisenbahn nicht nur ein Hobby oder Beruf gewesen – sie ist zu einem zentralen Lebensinhalt geworden. Die Selketalbahn hat es ihm besonders angetan, wie er selbst betont. Die Kombination aus historischer Technik, malerischer Landschaft und der Gemeinschaft der Eisenbahnfreunde schuf über fünf Jahrzehnte eine einzigartige Verbindung, die selbst nach seinem aktiven Berufsleben als Lokführer weiterbesteht.

Die Geschichte von Volker Siewke und der Selketalbahn zeigt, wie eine zufällige Begegnung während der Schulferien zu einer lebenslangen Leidenschaft werden kann. Fünfzig Jahre nach diesem ersten Ausflug ist die Verbindung zwischen dem Mann aus Elmshorn und der Harzer Schmalspurbahn so stark wie am ersten Tag – eine wahre goldene Hochzeit zwischen Mensch und Maschine, zwischen Leidenschaft und Tradition.

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