Bluehouse auf Helgoland: Eröffnung erst 2028
Bluehouse auf Helgoland: Eröffnung erst 2028

Die für die Nordseeinsel Helgoland geplante maritime Ausstellung Bluehouse wird erneut verschoben. Nach Angaben der designierten wissenschaftlichen Leiterin Eva-Maria Brodte ist nun der Saisonstart im Frühjahr 2028 vorgesehen. Das teilte sie der Deutschen Presse-Agentur mit. Ursprünglich sollte die Attraktion bereits im Frühjahr 2023 eröffnen, doch Verzögerungen aufgrund von Bodenverdachtsfällen und anderen Problemen machten dies unmöglich. Zuletzt war ein Termin Ende 2026 genannt worden.

Baufortschritt und aktuelle Hürden

„Die Baugrube ist geschafft inklusive Munitionsräumung, wir sind davor die Betonbodenplatte zu gießen“, erklärte Brodte. Allerdings gebe es Probleme mit einströmendem Oberflächenwasser, weshalb die Pumpenleistung angepasst werden müsse. Derzeit arbeite man an der Fahrstuhl-Unterfahrt. Der Baufortschritt kann per Live-Kamera auf der Bluehouse-Website verfolgt werden.

Geplante Ausstellung und Aquarium

Das Alfred-Wegener-Institut (AWI) aus Bremerhaven plant eine interaktive und multimediale Schau in vier Themenbereichen. Sie soll von der Geschichte der Nordsee bis zur Zukunft der Meeresforschung reichen. Ein 80.000-Liter-Aquarium wird die Unterwasserwelt Helgolands zeigen. Ziel ist es, Besucher für Wissenschaft zu begeistern und die Bedeutung der Hochseeinsel für die Forschung zu vermitteln.

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Finanzierung und Betrieb

Das Projekt wird vom Bund, dem Land Schleswig-Holstein und der Gemeinde Helgoland finanziert. Die Baukosten belaufen sich auf 20 Millionen Euro. Das AWI wird das Bluehouse betreiben, unterstützt von der Gemeinde Helgoland. Das ehemalige Aquarium auf der Insel war Ende 2014 geschlossen worden.

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