Europas versteckte Perlen: In diesen 10 Ländern triffst du kaum Touristen
Europas versteckte Perlen: 10 Länder ohne Touristenmassen

Europas versteckte Perlen: In diesen 10 Ländern triffst du kaum Touristen

Du suchst Ruhe und Entspannung für deinen nächsten Urlaub abseits überfüllter Hotspots? Ein aktuelles Ranking des Reiseportals Rivieratravel, basierend auf Eurostat-Daten, zeigt, welche europäischen Reiseziele von Touristen am wenigsten besucht wurden. Während viele Destinationen mit Übertourismus kämpfen, bieten diese Länder authentische Erlebnisse ohne Menschenmassen.

Das Problem des Massentourismus

In den vergangenen Jahren ist der Begriff Overtourism immer präsenter geworden. Orte mit beliebten Sehenswürdigkeiten stoßen an ihre Grenzen – ökologisch, infrastrukturell und bei den Übernachtungskapazitäten. Die Einheimischen spüren die Folgen: steigende Mieten, saisonabhängige Arbeitsplätze und überfüllte öffentliche Räume. Die hier vorgestellten Destinationen bilden dazu einen starken Kontrast.

Platz 10 bis 4: Europas unterschätzte Reiseziele

Die touristische Auslastung dieser zehn europäischen Länder zeigt erhebliche Unterschiede. Während das zehntplatzierte Land 2024 knapp 12,7 Millionen Übernachtungsgäste verzeichnete, sind es beim Spitzenreiter gerade mal etwas mehr als 228.500. Perfekt für Reisende mit schmalem Budget und Ruhesuchenden!

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Die Rangliste der Übernachtungszahlen laut Eurostat für 2024:

  1. Platz 10: Serbien (12.662.152 Übernachtungen)
  2. Platz 9: Malta (11.320.179 Übernachtungen)
  3. Platz 8: Litauen (8.640.124 Übernachtungen)
  4. Platz 7: Albanien (7.445.714 Übernachtungen)
  5. Platz 6: Estland (6.645.908 Übernachtungen)
  6. Platz 5: Montenegro (5.200.576 Übernachtungen)
  7. Platz 4: Lettland (4.692.213 Übernachtungen)

Länder wie Malta, Albanien und Montenegro werden zwar zunehmend als Strandalternativen zu Spanien, Griechenland und Italien entdeckt, erreichen aber bei weitem nicht die Besucherzahlen der Top-Destinationen – auch aufgrund ihrer kleineren Größe.

Platz 3: Luxemburg – mehr als nur EU-Institutionen

Mit nur etwas mehr als 3,6 Millionen touristischen Übernachtungsgästen (bei weniger als 700.000 Einwohnern) gehört das deutsche Nachbarland zu den drei am wenigsten besuchten Ländern Europas. Dabei bietet Luxemburg-Stadt historische Kasematten, den Großherzoglichen Palast und die imposante Adolphe-Brücke. Besucher können hier sogar den ersten Plenarsaal des EU-Parlaments besichtigen. Im Umland locken idyllische Wälder, Sandsteinfelsen und Wasserfälle. Ein besonderer Bonus: Der öffentliche Nahverkehr ist in ganz Luxemburg kostenlos.

Platz 2: Nordmazedonien – Balkanflair pur

Nordmazedonien begrüßte 2024 gerade einmal 2.180.510 Übernachtungsgäste und bleibt damit ein echter Geheimtipp. Die Stadt Ohrid am See gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, während die Hauptstadt Skopje eine faszinierende Mischung aus alter und moderner Architektur bietet. Die Weinregionen des Landes produzieren einige der besten Weine des Balkans.

Platz 1: Liechtenstein – der unentdeckte Kleinstaat

Mit nur 228.579 Übernachtungsgästen führt das Fürstentum zwischen Schweiz und Österreich die Liste an. Neben dem Ruf als Bankenzentrum bietet Liechtenstein kulturelle Highlights wie das Kunstmuseum Liechtenstein für moderne Kunst und das mittelalterliche Schloss Vaduz, das dramatisch über dem Rheintal thront. Zudem gilt das Alpenland als exquisite Weinregion.

Zum Vergleich: Europas Tourismus-Giganten

Die meisten Übernachtungen in Europa verzeichnete Spanien mit über 505 Millionen, gefolgt von Italien und Frankreich. Deutschland landet mit mehr als 439,6 Millionen Übernachtungen auf Platz vier, die Türkei auf Rang fünf. Für Island und Großbritannien wurden 2024 keine Daten an Eurostat übermittelt.

Diese weniger frequentierten Destinationen beweisen: Abseits der ausgetretenen Pfade warten in Europa noch zahlreiche unentdeckte Schätze auf neugierige Reisende.

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