Köthener Karneval trotz Wintereinbruch: Tausende feiern 36. Rosenmontagsumzug
Obwohl die Witterungsbedingungen nicht die besten waren, haben sich die Köthener Jecken nicht vom Feiern abhalten lassen. Tausende säumten die Straßen beim 36. KuKaKöthener Rosenmontagsumzug am 16. Februar 2026. Trotz des neuerlichen Wintereinbruchs zeigte sich die Karnevalshochburg in Sachsen-Anhalt von ihrer festlichsten Seite.
Beeindruckende Kulisse mit politischer Prominenz
Mehr als 100 bunt geschmückte Wagen und engagierte Vereine sorgten für eine atemberaubende Kulisse entlang der Zugstrecke. Besonders bemerkenswert war die Anwesenheit der halben Landesregierung, die dem Spektakel beiwohnte. Unter den prominenten Gästen befanden sich Ministerpräsident Sven Schulze, der neu gewählte KuKaKö-Präsident Till Mormann und Bauernpräsident Olaf Feuerborn, die sich mitten im fröhlichen Treiben zeigten.
Erleichterung über das Wetter und erfolgreiche Premiere
KuKaKö-Präsident Till Mormann zeigte sich nach seiner Rosenmontags-Premiere in dieser führenden Funktion sichtlich erleichtert. „Toll gelaufen. Auch das Wetter hat zwischendurch mitgespielt. Regen wäre eine Katastrophe gewesen“, kommentierte er die Veranstaltung. Die zeitweiligen Aufhellungen am Himmel wurden von den Organisatoren und Teilnehmern gleichermaßen begrüßt.
Tradition und Gemeinschaft im Mittelpunkt
Der 36. KuKaKöthener Rosenmontagsumzug bewies einmal mehr die starke Verbundenheit der Köthener Bevölkerung mit ihren karnevalistischen Traditionen. Trotz der herausfordernden Wetterverhältnisse schaffte es die Veranstaltung:
- Mehrere tausend Zuschauer an die Straßenränder zu locken
- Über 100 Vereine und Wagen in einem farbenfrohen Zug zu vereinen
- Politische Prominenz aus ganz Sachsen-Anhalt anzuziehen
- Die winterliche Kälte mit karnevalistischer Wärme zu überstrahlen
Die gelungene Veranstaltung unterstreicht die Bedeutung des Karnevals für die regionale Identität und das Gemeinschaftsgefühl in Köthen. Selbst widrige Wetterumstände können die Jecken nicht davon abhalten, ihre traditionellen Feierlichkeiten mit vollem Einsatz zu zelebrieren.



