Familien-Drama in Dubai: Maschmeyers Sohn flüchtet mit Baby durch omanische Wüste
Maschmeyer-Sohn flüchtet mit Baby durch Wüste vor Krieg

Familien-Drama in den Emiraten: Maschmeyer-Sohn flüchtet mit Baby durch Wüste

Ein dramatisches Schicksal hat die Familie des bekannten Unternehmers und „Höhle der Löwen“-Stars Carsten Maschmeyer (66) erschüttert. Sein Sohn Maurice (33) musste mit seiner Frau Rachel Springate (29) und ihrer einjährigen Tochter Aria Lily eine abenteuerliche Flucht aus Dubai antreten, nachdem der Krieg im Iran ausgebrochen war. Die junge Familie befand sich ausgerechnet zum zweiten Hochzeitstag in den Vereinigten Arabischen Emiraten, als die ersten Raketen detonierten.

Urlaubsträume werden zum Albtraum

„Die drei haben nach einem sehr kalten Winter in Deutschland einfach zu ihrem Hochzeitstag gesagt: ‚Wir fliegen eine Woche nach Dubai‘“, berichtete Carsten Maschmeyer in der ARD-Talkshow „maischberger“ am Mittwochabend. Was als romantischer Kurzurlaub geplant war, entwickelte sich innerhalb weniger Stunden zu einem lebensbedrohlichen Szenario. Alle Flüge wurden sofort gestrichen, und mit jedem Video von explodierenden Raketen, das Maurice an seine Eltern in Deutschland schickte, wuchsen die Sorgen exponentiell.

Die dramatische Flucht durch die Wüste

Die Entscheidung fiel schließlich für eine Flucht in den Oman, da dieser Staat als vergleichsweise sicher galt. „Der wird ja am wenigsten angegriffen, weil da keine amerikanischen Militärbasen sind“, erklärte Maschmeyer die Überlegungen. Die Familie mietete ein Auto und fuhr zur omanischen Grenze, wo sie parallel ein Sofort-Visum beantragte. Doch dort erwartete sie eine weitere Herausforderung: „Sie durften aber nicht mit dem Leihwagen weiter in den Oman fahren. Deshalb mussten sie zwei Kilometer mit Baby und vollem Gepäck durch die Wüste laufen“, schilderte der besorgte Vater die prekäre Situation.

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Rettung durch das Netzwerk des TV-Löwen

Carsten Maschmeyer aktivierte daraufhin sein umfangreiches Netzwerk, um die Rückreise seiner Familie zu organisieren. „Letztendlich haben wir sie dann am Dienstag um 16.30 Uhr aus dem Oman herausbekommen. Der Jet hatte noch elf freie Plätze“, so der Unternehmer. Drei dieser Plätze gingen an die Maschmeyers. Die Kosten beliefen sich nach Maschmeyers Angaben auf etwa 10.000 Euro pro Person – ein Betrag, der angesichts der glücklichen Rettung jedoch zweitrangig war.

Opa-Gefühle und Familienreflexion

„Ich habe mich erst mal gefreut, dass die wieder heile da sind. Bei so einem kleinen Kind kommen natürlich sofort die Opa-Gefühle auf“, gestand der 66-Jährige emotional. Im Nachhinein diskutierte die Familie jedoch auch über die Leichtfertigkeit der Reiseplanung. Maschmeyer ist überzeugt: „Aber ich denke, dass sie in Zukunft sehr genau schauen werden, wo sie hinfliegen.“ Das traumatische Erlebnis hat bei allen Beteiligten tiefe Spuren hinterlassen und zu einer neuen Wertschätzung für Sicherheit und Familienzusammenhalt geführt.

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