Versteckte Juwelen im Münchner Univiertel: Günstige Ruheoasen und kulinarische Entdeckungen
Mitten im lebhaften Münchner Univiertel verbergen sich zahlreiche Orte, die im Alltagstrubel oft übersehen werden. Wer jedoch genauer hinschaut, entdeckt ruhige Hinterhöfe, besondere Cafés und überraschende Food-Spots, die sowohl bezahlbar als auch qualitativ hochwertig sind. Diese versteckten Perlen bieten eine willkommene Abwechslung zum hektischen Stadtleben.
Idyllische Ruheoase: Der Gartensalon in der Amalienpassage
In der ruhigen Amalienpassage befindet sich der Gartensalon, der seit seiner Eröffnung im Jahr 2009 eine grüne Oase mitten in der Stadt darstellt. Wenn hier die Blumen blühen und die kleinen Bäumchen ihre grünen Blätter tragen, fühlt man sich wie in einem privaten Garten. Die Speisekarte des Cafés bietet leichte, hausgemachte Gerichte mit einem besonderen Fokus auf Regionalität und Nachhaltigkeit.
Besonders empfehlenswert sind die vor Ort gebackenen Kuchen sowie das Frühstücksangebot, das ayurvedisches Power-Porridge oder das Rührei Royal auf herzhafter Waffel umfasst. Die Wirtinnen Ines und Susi legen großen Wert auf frische Zutaten und bieten eine Vielzahl veganer Optionen an, was den Gartensalon zu einem vielseitigen Ziel für alle macht.
Ein kulinarisches Original: Die Pizzeria Bei Mario
Ein weiterer Klassiker im Univiertel ist die Pizzeria Bei Mario in der Adalbertstraße, die in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen feiert. Das Traditionslokal verfügt über einen schönen und ruhigen Wirtsgarten im Innenhof, der zwischen Olivenzweigen und mit einem Aperol-Spritz in der Hand fast italienisches Urlaubsfeeling vermittelt.
Mario, der Namensgeber des Restaurants, hat laut Betreiberangaben die Pizza nach München gebracht. Seit den 1960er-Jahren steht hier ein original neapolitanischer Holzofen, lange bevor zahlreiche hippe Italo-Pizzerien die neapolitanische Pizza für sich entdeckten. Ein weiterer Pluspunkt sind die günstigen Preise: Werktags bis 16 Uhr sind viele Pizza- und Pastagerichte für unter zehn Euro erhältlich.
Orientalische Köstlichkeiten: Kara Kazan
An der Adalbertstraße 32 befindet sich der türkische Feinkostladen Kara Kazan, was so viel wie schwarzer Kessel bedeutet. Hier wird die türkische Version der Ofenkartoffel, genannt Kumpir, in unendlichen Variationen angeboten. Von veganen Optionen bis hin zu Varianten mit Fleisch, verschiedenen Saucen, Käse, Garnelen, türkischem Schinken Pastirma oder Geschnetzeltem Kavurma ist alles möglich.
Chef Osman Cakir betont, dass die Kartoffeln aus Frankreich stammen, mit denen er die besten Erfahrungen gemacht hat. Neben Kumpir bietet Kara Kazan auch türkische Klassiker zum Mitnehmen an, wie Cigköfte-Salat, Cigköfte-Wrap, Börek-Feinkost-Teller sowie vegetarische oder vegane Salat-Bowls. Seit 2020 betreibt Cakir das Geschäft mit seinem Partner Mo Kanber und legt Wert auf studentische Preise, die zwischen 8,90 Euro (vegan) und 14,90 Euro (Kavurma) liegen.
Diese versteckten Orte im Münchner Univiertel zeigen, dass es auch in einer lebhaften Stadt ruhige Ecken und bezahlbare kulinarische Highlights gibt. Ob für eine entspannte Auszeit oder eine schnelle, leckere Mahlzeit – das Univiertel hat mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick vermuten würde.



