Fürstenwerders Café „Pure Landlust“: Regionale Schatzkiste mit großem Radweg-Wunsch
Pure Landlust: Café mit Radweg-Wunsch für die Region

Fürstenwerders regionale Perle: „Pure Landlust“ begeistert ganzjährig

Im beschaulichen Fürstenwerder hat sich Barbara Spitza mit ihrem Café und Regionalladen „Pure Landlust“ zu einer festen Größe entwickelt. Seit nunmehr fünf Saisons gelingt es der engagierten Ladenbetreiberin, sowohl Einheimische als auch Touristen mit einem vielfältigen gastronomischen und regionalen Angebot zu überzeugen. Das kleine Etablissement zwischen Woldegker Tor und Großem Wahrensee hat sich zu einem ganzjährigen Treffpunkt gemausert.

Wintergäste und regionale Vernetzung

Besonders in den Wintermonaten schätzen die Bewohner der Region das Angebot der „Pure Landlust“. Barbara Spitza betont: „Zu unseren Stammgästen zählen nicht nur Fürstenwerder, sondern auch Menschen aus Neubrandenburg, Pasewalk, Friedland und natürlich Feldberg.“ Das Frühstück auf Vorbestellung – freitags bis sonntags zwischen 8 und 11 Uhr – erfreut sich großer Beliebtheit und zeigt, wie gut das Konzept angenommen wird.

Der große Wunsch: Radweg Fürstenwerder – Göhren

Doch Barbara Spitza hegt einen besonderen Wunsch für ihre Region: Die Realisierung eines Radweges zwischen Fürstenwerder und Göhren im Nachbarkreis Mecklenburgische Seenplatte. Dieser würde die touristische Attraktivität der gesamten Uckermark deutlich steigern. „Der Radweg von Göhren führt bereits bis Woldegk und Neubrandenburg. Die Anbindung von Fürstenwerder wäre ein echter Gewinn für die gesamte Region“, ist sich die Unternehmerin sicher.

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Die Herausforderung: Zwischen den beiden Orten verläuft die Landesgrenze zwischen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, was Abstimmungen erschwert. Dennoch gibt es politische Zusagen, das Projekt voranzutreiben. Fürstenwerder mit seiner zentralen Lage zwischen Feldberger Seenlandschaft und Uckermärkischer Seenlandschaft bietet bereits zahlreiche Attraktionen:

  • Historische Stadtmauer und Heimatmuseum
  • Einbettung zwischen mehreren Seen
  • Werke ansässiger Künstler
  • Bungalowsiedlungen und Ferienunterkünfte

Vielfältiges Angebot und kulturelle Highlights

Die „Pure Landlust“ bietet mehr als nur Kaffee und Kuchen. Barbara Spitza hat das Programm kontinuierlich erweitert:

  1. Regelmäßige Workshops zur Schmuck- und Postkartenherstellung
  2. Am 30. April: Sarah Johann aus Schönermark präsentiert handgefertigte Lederwaren
  3. Dauerausstellung mit Bildern der Malerin Simone Butz aus Koldenhof
  4. Donnerstags bis sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet

Durch die Festeinstellung von Mitarbeiterin Anke Wiencke sind zusätzliche Angebote wie ein Osterbrunch möglich geworden. Die Freiterrasse lädt bei schönem Wetter zum Verweilen ein, während der nahegelegene Rundweg zwischen Stadtmauer und Großem Wahrensee zu Spaziergängen einlädt.

Lebensqualität in der Uckermark

Barbara Spitza arbeitet die Hälfte der Woche als Verwaltungsfachangestellte, um sich ihr Herzensprojekt „Pure Landlust“ leisten zu können. Ihre Philosophie: „Bei uns in der Uckermark geht alles ein wenig geruhsamer, dafür aber sehr natürlich zu. Das wissen immer mehr Menschen, darunter viele von der Großstadt geplagte, als Lebensqualität zu schätzen.“

Die regionale Vernetzung und das Miteinander sind für sie entscheidende Faktoren, damit abseits touristischer Hochburgen Kunst, Handwerk und Gastronomie erfolgreich sein können. Der wöchentlich erscheinende Freizeitkurier im Uckermark Kurier zeigt die Fülle an Möglichkeiten: Rad- und Wassertourismus, vielfältige Kulturangebote, ausgedehnte Wanderungen und historische Entdeckungen machen die Region zu einem echten Geheimtipp.

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