Pure Landlust in Fürstenwerder: Café und Regionalladen begeistert Einheimische und Touristen
Pure Landlust: Café und Regionalladen begeistert in Fürstenwerder

Pure Landlust: Ein Café mit regionaler Strahlkraft in Fürstenwerder

Barbara Spitza hat mit ihrem Café und Regionalladen „Pure Landlust“ in Fürstenwerder einen ganzjährigen Anziehungspunkt geschaffen, der sowohl Einheimische als auch Touristen begeistert. Das kleine Lokal zwischen Woldegker Tor und Großem Wahrensee startet in diesem Jahr bereits in seine fünfte Saison und hat sich zu einem festen Bestandteil der regionalen Kultur- und Gastronomieszene entwickelt.

Ganzjähriges Angebot für die Region

Besonders im Winterhalbjahr schätzen die Einheimischen das regionale Angebot der Pure Landlust. Das Frühstück auf Vorbestellung – freitags bis sonntags zwischen 8 und 11 Uhr – wird regelmäßig gut angenommen. „Mit ‚Einheimischen‛ meine ich nicht nur Fürstenwerder, sondern auch Gäste aus Neubrandenburg, Pasewalk, Friedland und natürlich Feldberg“, erklärt Barbara Spitza.

Das Café ist donnerstags bis sonntags zwischen 12 und 17 Uhr geöffnet und präsentiert regelmäßig Werke regionaler Künstler. Aktuell schmücken Bilder der Malerin Simone Butz aus Koldenhof die Wände. Am 30. April wird Sarah Johann erwartet, die in Schönermark Taschen und Rucksäcke aus Leder entwirft und fertigt.

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Kulturelle Vielfalt und regionale Vernetzung

Barbara Spitza setzt bewusst auf die regionale Vernetzung von Angeboten und das Miteinander in der Region. „Das ist die Voraussetzung dafür, dass es auch abseits von touristischen Hochburgen mit Kunst, Handwerk und Gastronomie funktionieren kann“, betont sie. Mit Workshops zur Schmuck- und Postkartenherstellung sowie einem geplanten Osterbrunch durch die Festeinstellung der Mitarbeiterin Anke Wiencke wird das Angebot kontinuierlich erweitert.

Fürstenwerder selbst bietet mit seinen Bungalowsiedlungen, zahlreichen Ferienunterkünften, dem Heimatmuseum, der historischen Stadtmauer und der Einbettung zwischen mehreren Seen bereits viele Anreize für Besucher. Der Rundweg zwischen Stadtmauer und Großem Wahrensee lockt direkt in der Nähe.

Wunsch nach besserer Radweg-Anbindung

Ein größerer Wunsch der Einwohner und Gewerbetreibenden in Fürstenwerder ist die bessere Anbindung durch einen Radweg nach Göhren im Nachbarkreis Mecklenburgische Seenplatte. „Der Radweg von Göhren führt bereits bis Woldegk und Neubrandenburg. Die Anbindung von Fürstenwerder wäre ein echter Gewinn für die gesamte Region“, ist sich Barbara Spitza sicher.

Die Landesgrenze zwischen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern erschwert die Abstimmung zu diesem Vorhaben, doch die Politik hat versprochen, es auf jeden Fall zu realisieren. Dies würde den Tourismus in der Region deutlich beleben.

Lebensqualität in der Uckermark

Barbara Spitza arbeitet selbst die Hälfte der Woche als Verwaltungsfachangestellte in einem Büro, um sich die Pure Landlust quasi im Nebenjob leisten zu können. „Bei uns in der Uckermark geht alles ein wenig geruhsamer, dafür aber sehr natürlich zu. Das wissen immer mehr Menschen, darunter viele von der Großstadt geplagte, als Lebensqualität zu schätzen“, erklärt sie.

Rad- und Wassertourismus, vielfältige Kulturangebote, ausgedehnte Wanderungen und Entdeckungen in Gegenwart und Geschichte – der regelmäßig erscheinende Freizeitkurier im Uckermark Kurier zeigt, dass es in der Region an Abwechslung nicht mangelt. Die Pure Landlust trägt mit ihrem Engagement maßgeblich dazu bei, diese Vielfalt erlebbar zu machen.

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