Nach der Wiedereröffnung: Wie geht es dem „Römer“ in Rom heute?
Wie geht es dem „Römer“ nach der Wiedereröffnung?

Nach der Wiedereröffnung: Wie geht es dem „Römer“ in Rom heute?

Der römische Krieger auf der Fassade ist ein markantes Wahrzeichen und kaum zu übersehen. Doch wie sieht es hinter der Fassade aus – ein halbes Jahr nach der Wiedereröffnung des Restaurants „Zum Römer“ in Rom? Die Gaststätte liegt direkt hinter dem Ortseingang aus Parchim kommend an der B191 und hat nach längerer Schließung einen Neuanfang gewagt.

Ein erfolgreicher Abend im gut besuchten Lokal

Sonntag am frühen Abend: Der Parkplatz an der B191 ist gut gefüllt, und beim Betreten des Gastraums bin ich froh, einen Tisch reserviert zu haben. Jeder Tisch ist besetzt, im Nebenraum labt sich eine geschlossene Gesellschaft am Buffet. Das Restaurant bietet klassische deutsche Küche, die bei den Gästen ausgezeichnet ankommt. Besonders beliebt ist das Rumpsteak, das beispielsweise bei Google-Nutzern hohe Bewertungen erhält. Das Wildgulasch zählt ebenfalls zu den Favoriten.

An diesem Abend ist es auch meine Wahl, während meine Begleitung sich für den Zander entscheidet. Beide sind wir zufrieden, denn die Portionen sind reichlich bemessen, der Salat als Beilage frisch und die Wartezeit für ein soeben zubereitetes Gericht angemessen. Ein Blick in die Runde an den Nachbartischen zeigt ebenfalls keinerlei kritische Mienen. Viele Gäste loben das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein Blick in die Speisekarte bestätigt dies: Matjesfilet kostet 14,90 Euro, Wildgulasch 18,90 Euro und das XXL-Schnitzel 21,90 Euro.

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Die Initiative der Agrargenossenschaft Rom

Dass der „Römer“ wieder geöffnet ist, verdankt das Restaurant der entschlossenen Initiative seiner Eigentümer. Das Gebäude ist seit vielen Jahren im Besitz der Agrargenossenschaft Rom. Der langjährige Pächter hatte dem „Römer“ jenen guten Ruf verschafft, von dem das Restaurant nun zehrt. Als der Pächter den Vertrag kündigte, stand das Gebäude leer. Die Suche nach einem Nachfolger blieb erfolglos, ebenso wie Bemühungen, das Objekt zu verkaufen.

Letztlich entschied sich die Genossenschaft zur Flucht nach vorn nach dem Motto: „Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss man es umgekehrt versuchen!“ Seit dem 1. August letzten Jahres betreiben wir die Gaststätte selbst mit einem Team von Angestellten, schildert Gundula Keppler vom Vorstand der Genossenschaft die Situation. Die Räume wurden renoviert, Fehlendes angeschafft. Inzwischen läuft das Restaurant, ein Koch zur Verstärkung wird noch gesucht.

Positive Resonanz und zukunftsweisende Perspektiven

Über die Resonanz des Publikums ist Keppler positiv überrascht: „Die Menschen in der Umgebung haben offenbar auf die Wiedereröffnung gewartet. Damit haben wir so nicht gerechnet!“ Eine erste Bilanz will die Genossenschaft im kommenden August ziehen: „Dann haben wir jede Jahreszeit durch, und wir sehen dann, wie die Perspektive ist. Doch wir sind auf einem guten Weg!“

Die Gaststätte bietet zahlreiche Parkplätze und ist mittwochs von 17 bis 21 Uhr sowie donnerstags bis sonntags von 11.30 bis 21 Uhr geöffnet. Montags und dienstags bleibt sie geschlossen. Mit diesem Engagement und der breiten Akzeptanz in der Bevölkerung scheint der „Römer“ auf einem vielversprechenden Kurs zu sein.

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