Apple kämpft mit Lieferengpässen: Diese Mac-Modelle sind aktuell nicht bestellbar
Apple: Diese Mac-Modelle sind nicht mehr lieferbar

Apple stoppt Bestellungen für ausgewählte Mac-Modelle

Der Technologiekonzern Apple sieht sich offenbar mit erheblichen Lieferengpässen bei bestimmten Mac-Computern konfrontiert. Nachdem bereits in der vergangenen Woche erste Hinweise auf Probleme aufgetaucht waren, sind nun mehrere hochkonfigurierte Varianten der Modelle Mac mini und Mac Studio im offiziellen Apple Store nicht mehr bestellbar. Der Status „Derzeit nicht verfügbar“ erscheint bei diesen Ausführungen, und der „Weiter“-Button für den Kaufvorgang ist deaktiviert.

Betroffene Modelle im Detail

Konkret betrifft die Lieferunterbrechung in Deutschland beim Mac mini die Varianten mit M4-Prozessor und 32 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie die Version mit M4 Pro und 64 Gigabyte RAM. Beim leistungsstärkeren Mac Studio sind gleich mehrere Konfigurationen nicht mehr lieferbar. Sowohl das Modell mit M4 Max und 128 Gigabyte RAM als auch die Ausführung mit M3 Ultra und 256 Gigabyte RAM zeigen den Hinweis auf Nichtverfügbarkeit. Es handelt sich dabei vor allem um Varianten, die Apple erst nach Kundenbestellung individuell fertigt und bei denen die Lieferzeiten stark von der Verfügbarkeit einzelner Komponenten abhängen.

Lange Wartezeiten auch für verfügbare Modelle

Für die weiterhin bestellbaren Standardkonfigurationen müssen Interessenten mit deutlich verlängerten Lieferzeiten rechnen. Je nach gewählter RAM- oder Massenspeicher-Ausstattung werden Wartezeiten von mehreren Wochen bis hin zu drei Monaten angegeben. Das Basismodell des Mac Studio mit M4 Max und 36 Gigabyte RAM soll beispielsweise erst Ende Mai ausgeliefert werden können. Auch das günstigste Mac-mini-Modell mit M4 und 16 Gigabyte RAM ist frühestens Anfang Mai wieder verfügbar.

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Mögliche Ursachen und Spekulationen

Der Status „Derzeit nicht verfügbar“ deutet in Apples System häufig darauf hin, dass ein Produkt aus dem Konfigurator entfernt wird. Bereits im März war dies bei der 512-Gigabyte-RAM-Version des Mac Studio der Fall. Unklar bleibt, ob allein branchenweite Engpässe bei Speicherchips für RAM und NAND-Flash die schlechte Verfügbarkeit erklären. Eine weitere Möglichkeit ist, dass Apple den Verkauf bestimmter Modelle bewusst einschränkt, um sich auf die Einführung neuer Mac-mini- und Mac-Studio-Modelle mit der nächsten Prozessorgeneration M5 vorzubereiten. Als wahrscheinlicher Termin für eine Vorstellung gilt die Keynote zum Auftakt der WWDC26 Anfang Mai.

Die Situation zeigt, dass Apple die Auswirkungen der globalen Speicherknappheit bei Mac-Computern offenbar stärker spürt als bisher angenommen. Während die genauen Gründe für die Lieferstopps nicht offiziell kommuniziert werden, müssen Kunden, die auf leistungsstarke Konfigurationen angewiesen sind, sich vorerst in Geduld üben oder auf alternative Modelle ausweichen.

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